Titelaufnahme

Titel
Der Einsatz der FODMAP-Diät bei Reizdarmsyndrom in Österreich
Weitere Titel
The usage of the FODMAP-Diet in the treatment of irritable bowel syndrome in Austria
VerfasserSchügerl, Katja
GutachterVisontai, Sonja
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Reizdarmsyndrom / FODMAP / Laktose / Fruktose / Diätologie / Diätologin/Diätologe / Ernährungstherapie / Gastroenterologie / Umfrage / Fragebogen
Schlagwörter (EN)Irritable Bowel syndrome / FODMAP / Lactose / Fructose / Dietetics / Dietitian / Nutritional therapy / Gastroenterology / Survey / Questionnaire
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Reizdarmsyndrom, welches zu den funktionellen Darmerkrankungen zählt, geht mit abdominalen Beschwerden und Veränderungen des Stuhlgangs einher, die nicht auf strukturelle Läsionen des Gastrointestinaltrakts zurückzuführen sind.

Die Ernährungstherapie bildet eine wichtige Säule bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms, wobei die FODMAP-Diät einen neuen diätologischen Ansatz darstellt. FODMAPs sind kurzkettige Kohlenhydrate, die osmotisch aktiv sind und schlecht und/oder langsam im Dünndarm absorbiert werden und daher oft bakteriell fermentiert werden. Beispiele für FODMAPs sind Fruktose, Laktose, Fruktane, Galaktooligosaccharide und Polyole. Die Reduktion der FODMAPs mit der Nahrung soll dazu beitragen, die Symptomatik des Reizdarmsyndroms zu verbessern.

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird der momentane Einsatz der FODMAP-Diät von österreichischen DiätologInnen zur Behandlung des Reizdarmsyndroms erforscht. Dabei sollen sowohl etwaige Unterschiede im intra- und extramuralen Bereich als auch zwischen den einzelnen Bundesländern herausgefunden werden. Als Forschungsmethode wird eine Online-Umfrage unter ausgewählten freiberuflichen und in Krankenhäusern tätigen DiätologInnen durchgeführt.

Die Auswertung der Fragebogenerhebung erfolgt mit dem Programm Microsoft Excel, wobei die Ergebnisse grafisch dargestellt und anschließend interpretiert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The irritable bowel syndrome belongs to the functional intestinal diseases and is associated with abdominal symptoms and changed bowel movements, which are not caused by structural lesions of the gastrointestinal tract.

Nutritional therapy is an important element in the treatment of the irritable bowel syndrome, whereas the FODMAP-Diet is a recent dietetic approach.

FODMAPs are short-chained carbohydrates, which are osmotically active and poorly and/or slowly absorbed in the small intestine. Therefore they get fermented by bacteria. Examples for FODMAPs are free Fructose, Lactose, Fructans, Galactooligosaccharides and Polyols. The reduced intake of FODMAPs by food is thought to improve the symptoms of irritable bowel syndrome.

The current usage of the FODMAP-Diet of Austrian dietitians in the treatment of irritable bowel syndrome is reviewed within this bachelor’s thesis. Also it contains differences between intra- and extramural fields and between the Austrian federal states.

As a research method a questionnaire survey is used. This questionnaire is sent to selected self-employed dietitians and dietitians, who are working in chosen hospitals.

The analysis of the data provided by the survey is done by using Microsoft Excel. The results are shown graphically and interpreted afterwards.