Titelaufnahme

Titel
Alltagsmanagement kognitiver Dysphagien in der Geriatrie
Weitere Titel
Daily life management of cognitive dysphagia in geriatric medicine
AutorInnenPeetz, Caroline
GutachterMaasz, Martin
Erschienen2013
Datum der AbgabeJuni 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Interdisziplinarität / Kognitive Dysphagie / Kommunikation / Sekundäre Presbyphagie
Schlagwörter (EN)activities of daily living / cognitive impairment / dementia / dysphagia / elderly / speech language pathologists / swallowing / nursing homes / quality of life / relatives
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Alltagsmanagement kognitiver Dysphagien in der Geriatrie

Die geriatrische Logopädie dementieller Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner mit

kognitiver Dysphagie umfasst eine sehr individuelle, personenorientierte Begleitung und

Unterstützung in der Nahrungsaufnahme. Essen und Trinken als Alltagsaktivität zu

gestalten und zu ermöglichen, fordert das Pflegepersonal, Logopädinnen und

Logopäden, Ärztinnen und Ärzte heraus, interdisziplinär zu arbeiten und dabei die

Balance zwischen der notwenigen Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme und dem

Raum der Selbstbestimmung zu finden.

Ergebnisse der empirischen Studie bestätigen begrenzte therapeutische Möglichkeiten,

aktiv mit Betroffenen in der letzten Lebensphase zu arbeiten. Die Demenz erfordert in der

Dysphagietherapie eine stetige Erinnerung an den Schluckablauf, zu wiederholende

kurze und anleitende Phrasen und stimulative, funktionserhaltende Maßnahmen. Die

Angehörigenintegration in die logopädische Therapie ist erwünscht, jedoch erschwert

umzusetzen. Im Bezug auf die Kommunikation mit dem Pflegepersonal und Organisation

des Alltags stellt der Zeitfaktor eine wesentliche Problematik in der Geriatrie dar. Das

Alltagsmanagement ist für Logopädinnen und Logopäden ein Spagat zwischen der

Zusammenarbeit im geriatrischen Team, der individuellen Begleitung und Förderung der

Betroffenen in der Therapiesituation und der Beratung von Angehörigen, um ihre

Ressourcen effektiv zu nutzen, ohne sie dabei zu überfordern.

Zusammenfassung (Englisch)

Daily life management of cognitive dysphagia in geriatric medicine

The geriatric speech and language therapy of nursing home residents suffering from dementia with cognitive dysphagia comprises a very individual and person-oriented assistance and support for ingestion. Arranging and enabling eating and drinking as an everyday activity challenge care attendants, speech and language therapists and doctors to work in an interdisciplinary way and at the same time to find the balance between the necessary assistance in food intake and the space for self-determination of the patients.Results of the empiric research study confirm limited therapeutic possibilities for working actively with those affected during the last phase of their life. Dementia calls for continuously reminding the patients of the swallowing procedure, for recurring short and instructing phrases and for stimulative function-preserving measures.The integration of relatives in the logopaedic therapy is desirable, but hard to be implemented. In terms of communication with the nursing personnel and the organisation of everyday live the time factor represents a problem in the geriatric medicine. For speech and language therapists, the daily life management is a balancing act between the cooperative work in the geriatric team, the individual assistance and support of the affected people in the therapy situation and the advice for relatives to effectively utilise their resources without overexerting them by doing this.

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