Titelaufnahme

Titel
Das fruchtbare Fenster. Definition, Selbstbestimmung, Beratung
Weitere Titel
The fertile window. Definition, self-determination, counseling.
VerfasserHabusta, Beatrix
GutachterHeinzl, Silke
Erschienen2013
Datum der AbgabeDezember 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Fruchtbarkeit / Natürliche Familienplanung / Symptothermale Methode / Hormoncomputer
Schlagwörter (EN)fertility / natural familyplanning / symptothermal method / hormonecomputer
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Bestimmung des fruchtbaren Fensters innerhalb des weiblichen Zyklus. Es wird der Frage nachgegangen welche Methoden der Anwenderin selbst zur Verfügung stehen, um den günstigsten Zeitpunkt für die Konzeption zu bestimmen und wie die Hebamme die hilfesuchenden Kinderwunsch-Paare dahingehend präkonzeptionell beraten kann.

Neben der klassischen symptothermalen Methode der natürlichen Familienplanung kann die Frau mittlerweile aus einer Vielzahl an technischen Hilfsmitteln wählen. Ziel der Arbeit war es, eine Übersicht über das breite Spektrum der Möglichkeiten zu erlangen, um die einzelnen Methoden in Bezug auf ihre Sinnhaftigkeit miteinander in Beziehung setzen zu können. Daraus sollten sich stichhaltige Argumente für die Hebammenberatung ergeben, die das Für und Wider der einzelnen Methoden und die grundsätzlichen Vorteile des Zyklusmonitorings beleuchten.

Aus diesem Grund werden im ersten Teil der Arbeit die neuro-morphologischen Strukturen und hormonellen Grundlagen des weiblichen Zyklus behandelt. Auf Basis dessen werden die Ovulationsmarker erklärt, anhand derer die einzelnen Methoden Aussagen über fruchtbare und unfruchtbare Tage treffen können. Schließlich findet sich ein Vergleich der Methoden der natürlichen Familienplanung symtothermale Methode, Temperaturcomputer, Hormon-computer und Minimikroskope.

Das Ergebnis der als Literaturrecherche angelegten Arbeit ist, dass auf Basis der aktuellen Studienlange bis auf den Einsatz von Minimikroskopen sämtliche Methoden hinreichend dazu geeignet scheinen, um das fruchtbare Fenster durch die Frau selbst zu bestimmen. Aufgrund ihrer zahlreichen zusätzlichen Benefits, ist die symptothermale Methode im Besonderen dazu geeignet die günstigsten Tage für eine gewünschte Konzeption zu identifizieren. Für technisch orientierte Frauen liegt der Einsatz von Hormoncomputern nahe.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper deals with the issue of determining the fertile window within the female cycle. It examines the question which methods can help determine the best time for conception by a woman herself and also how the midwife can advise help seeking couples with a desire to have children.

Besides the conventional symptothermal method of natural family planning, the woman can choose from a variety of technical aids. The aim of this paper is to gain an overview of the wide range of possibilities and to put the methods in relation to each other in terms of their usefulness. This should highlight the overall advantages of cyclemonitoring and the pros and cons of the various methods.

For this reason, the first part of the paper covers the neuro-morphological structures and the hormonal basis of the female cycle. After that the author explains certain markers for ovulation and the methods with which women can get knowledge of their fertile days. Finally, there is a comparison of the methods of natural family planning like the symtothermal method, temperaturecomputers, hormonecomputers and minimicroscopes.

The result of the research of the available literature is that all methods seem sufficiently adapted to determine fertile and unfertile days with the exception of minimicroscopes. Because of the numerous additional benefits of the symptothermal method it seems that it is specifically adapted to identify the best days for conception. For technically oriented women, the use of hormone computers is also a good possibility.