Titelaufnahme

Titel
Evidenz basierte Hochschullehre in der österreichischen Ergotherapie am Beispiel Konduktive Förderung nach András Pető
Weitere Titel
Evidence Based Education in Austrian Occupational Therapy through the Example of Conductive Education by András Pető
VerfasserBresnik, Daniela
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Konduktive Förderung / Konduktive Mehrfachtherapie / Zerebral Parese / Spina bifida / Evidenz basierte Lehre
Schlagwörter (EN)Occupational Therapy / Conductive Education / Cerebral Palsy / Spina bifida / Evidence Based Education
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziele: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Evidenz basierten Hochschullehre in der österreichischen Ergotherapie am Beispiel der Konduktiven Förderung nach András Pető. Ziel ist es Übereinstimmung zwischen den Ergebnissen der Evidenzen zur Konduktiven Förderung mit der Gewichtung des Themas in den „Ergotherapie im Arbeitsfeld Pädiatrie“ (ET Pädiatrie)-Unterrichten an den FHs in Österreich zu finden.

Methode: In der Fachbibliothek der Fachhochschule Campus Wien wurde die pädiatrische Literatur nach Konzepterwähnungen durchsucht und die Auswahlbegründung analysiert. Zudem wurden die ET-Pädiatrie Lehrenden der österreichischen FHs mittels vollstrukturiertem Online Fragebogen befragt um herauszufinden ob und warum die Konduktive Förderung im Unterricht Erwähnung findet. Für den Evidenzenüberblick wurden die Datenbanken CINAHL, PubMed, Academic Searchelite und OT Seeker nach Studien durchsucht. Anschließend wurden die gefundenen Studien mit Hilfe des Formulars zur kritischen Besprechung von Studien nach Law et al. (1998) analysiert. Schließlich wurden die Studien den Evidenzleveln nach Single-Hierarchy-Evidence zugeordnet. Ein Überblick der einzelnen Studien wird gegeben und diese werden miteinander verglichen. Abschließend werden die Ergebnisse der Literatursuche, der Befragung sowie der Evidenzsuche in einer Diskussion gegenübergestellt.

Ergebnisse: Aufgrund des geringen Vorkommens von Konduktiver Förderung im Unterricht und in den Lehrwerken ist es nicht möglich eine konkrete Aussage über die Evidenz basierte Lehre in diesem Bereich zu machen. Zu sagen bleibt, dass die österreichische Hochschullehre wie sich herausgestellt hat, auf Studien als Entscheidungsgrundlage für die Aufnahme von Konzepten in den ET Pädiatrie Unterricht zurückgreift. Im Falle der Konduktiven Förderung spielt jedoch die Praxis die entscheidende Rolle und nicht Studienergebnisse.

Zusammenfassung (Englisch)

Aims: This paper deals with evidence based education within the Austrian Occupational Therapy through the example of conductive education by András Pető. The aim of this paper is to find similarities between the results of evidences for conductive education and the level of importance of this concept within the lecture “OT within the field of pediatrics” at the Universities of Applied Science in Austria.

Method: Pediatric Literature, in the library of the University of Applied Science in Vienna, was searched for concepts and the reasons for selecting them. Furthermore a structured online survey for the Austrian OT teachers was carried out, to find out if and why conductive education is part of their lecture. The databases CINAHL, PubMed, Academic Search Elite and OT Seeker were searched for studies. The studies were analyzed with the help of the critical review form from Law et al. (1998). In a next step these studies were categorized through evidence level in the single-hierarchy-evidence. An overview of the studies is presented and compared to each other. Finally the results of the literature search, the evidence search and the survey are compared within a critical discussion.

Findings: Due to the little appearance of conductive education in lecture and educational books, it was not possible to make a concrete statement on evidence based education within this topic. However, the findings showed that the Austrian lecturers do consider studies, when choosing whether to teach or not to teach a concept. In the special case of conductive education the survey showed that living practice is the main reason for the decision whether to mention it or not in the lecture.