Titelaufnahme

Titel
Ergotherapie - Top oder Flop? : Fördernde bzw. hemmende Faktoren der Arbeitszufriedenheit von ErgotherapeutInnen nach langer Berufserfahrung
Weitere Titel
Occupational Therapy - Top or Flopp? Supportive or repressive factors for job satisfaction of occupational therapists after long time work experience
VerfasserSchättler, Edith
GutachterSchmiedecker-Pauxberger, Rita
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Arbeitszufriedenheit / Fokusgruppe
Schlagwörter (EN)Occupational Therapy / Job satisfaction / Focus group
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Arbeitszufriedenheit von ErgotherapeutInnen ist ein wichtiger Beweggrund den Arbeitsplatz beizubehalten. Sind die TherapeutInnen langjährig tätig bleibt Wissen innerhalb des Systems und wird in der Folge an jüngere KollegInnen weiter gegeben. Aufgrund des erwarteten Fachkräftemangels ist es wichtig solche Maßnahmen zu forcieren, die der Arbeitszufriedenheit förderlich sind. Internationale Studien haben sich mit der Zufriedenheit von ErgotherapeutInnen in verschiedenen Bereichen sowie geschlechtsbezogenen Aspekten auseinandergesetzt. Bisher wurde noch kein Schwerpunkt darauf gelegt, aufgrund welcher Faktoren erfahrenen ErgotherapeutInnen ihre Zufriedenheit definieren.

Ziel: Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die fördernden und hemmenden Faktoren für die Arbeitszufriedenheit von ErgotherapeutInnen mit langjähriger Berufstätigkeit herauszufinden. Es wird in erster Linie darauf eingegangen, die Faktoren zu definieren und die wichtigsten aus der Literaturrecherche und Fokusgruppe zusammenzufassen.

Methode: Mittels einer Fokusgruppe mit fünf Ergotherapeutinnen, die jeweils mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in verschiedenen Fachbereichen haben, wurden die fördernden und hemmenden Faktoren für Arbeitszufriedenheit bestimmt.

Ergebnisse: ErgotherapeutInnen sind mit dem Kernbereich ihrer Arbeit zufrieden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit im Team und die Arbeit mit PatientInnen sind fördernd für ihre Zufriedenheit. Das Fehlen führt zu Unzufriedenheit. Das Berufsbild hat einen positiven Wandel erfahren, die Ergotherapie ist heute bekannter als noch vor wenigen Jahren. In manchen Fachbereichen ist eine positive Aufwertung der Ergotherapie vorangegangen. Aufgrund eingeschränkterer finanzieller Ressourcen verstärkt sich der Druck und in der Folge der administrative und bürokratische Aufwand.

Schlussfolgerungen: Erfolgreiches Arbeiten unterstützt die Zufriedenheit von ErgotherapeutInnen, daher ist es wichtig Maßnahmen zu deren Förderung zu setzen, wie z.B. evidenzbasiertes Arbeiten oder die Zusammenarbeit im Team zu stärken.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Job satisfaction has been shown to play a key role in retaining qualified staff. If therapists have been employed for many years, the knowledge stays within the system and is easily accessible for their less experienced colleagues. Due to expected lack of qualified personnel, it is important to push ahead actions which improve the job satisfaction. International studies have been conducted with occupational therapists in different fields as well as gender-specific aspects. Up to now there has not been put an emphasis to find out which factors are defined by experienced occupational therapists as relevant for their satisfaction.

Objective: The aim of this study was thus to explore the supporting and hindering factors of job satisfaction for occupational therapists after many years of working in the field. This paper is primarily about defining and summarizing the most important factors of the focus group and literature research.

Methods: The focus group method was used. It consisted of five occupational therapists, each with over 20 years of work experience in different disciplines. The supporting and hindering factors of job satisfaction were discussed.

Results: Occupational therapists are pleased with their chosen career. Job satisfaction was derived from positive team work and the sense of achievement felt when providing effective clinical care. The absence leads to discontentment. The profile has received a positive change, Occupational therapy is better known then some years ago. Some disciplines have experienced a positive shift. Due to limited resources being available to the health system the pressure has increased as well as the administration and bureaucracy.

Conclusions: Effective clinical care supports the job satisfaction of occupational therapists, therefore it is evident to be supported by evidence based practice or team cooperation actions.