Titelaufnahme

Titel
Die Effektivität physiotherapeutischer Kräftigungsmaßnahmen bei einer Dysbalance der Rotatorenmanschette bei einem Subacromialen Impingement Syndrom
Weitere Titel
The efficiency of physiotherapeutical strengthing erxercises for a subacromial impingement syndrome caused by a muscular imbalance of the rotator cuff
VerfasserGantner, Hannah
Betreuer / BetreuerinKainzbauer, Georg
Erschienen2014
Datum der AbgabeMai 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das SAIS ist eine der häufigsten Diagnosen bei bestehenden Schulterschmerzen. Aktuell wird in 44 % bis 66 % der Fälle bei bestehenden Schulterschmerzen und in 40 % der Fälle bei bestehenden Schulterproblemen ein Subacromiales Impingement Syndrom mit Beteiligung der RM diagnostiziert. Die am häufigsten betroffenen Strukturen sind die Muskelansatzsehnen des M. supraspinatus und des M. infraspinatus Die durch ein SAIS bedingte Erkrankung der Muskelansatzsehnen der RM ist eine multifaktorielle Erkrankung, die aufgrund extrinsischer oder intrinsischer Mechanismen oder eine Kombination beider entsteht.Die RM spielt während einer Armbewegung in Abduktion und Flexion bei der Zentrierung des Oberarmkopfes im Glenoid eine wichtige Rolle. Eine muskuläre Dysbalance der RM kann eine Veränderung der Arthrokinematik und eine Beeinträchtigung der Bewegungen verursachen. Strukturelle Schäden extra- und intraartikulär und die Entwicklung eines SAIS sind die Folge. Aufgrund der Pathogenese des Subacromialen Impingement Syndroms hat sich in der Physiotherapie für die Behandlung von Sehnen das Konzept der exzentrischen Muskelkräftigung etabliert.

Studien belegen, dass exzentrische Kräftigungsübungen der RM bei einem SAIS das Schmerzverhalten und die ROM positiv beeinflussen.