Titelaufnahme

Titel
Bedeutung der ICF im Rahmen des Clinical Reasoning bei der Behandlung von PatientInnen mit Kopf-Hals-Tumoren. Eine IST-Standanalyse.
Weitere Titel
Importance of the ICF in the context of clinical reasoning in the treatment of patients with head and neck cancer. An actual state analysis.
VerfasserPribik, Thomas
GutachterSynek-Strassnitzky, Alice Maria
Erschienen2014
Datum der AbgabeMai 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Menschen mit Kopf- und Halstumoren stehen oft drastisch funktionellen Problemen ge-genüber, die sie physisch, psychisch und in ihren alltäglichen Lebensaktivitäten ein-schränken. Somit sind das Festlegen und das Messen der Funktionen im Alltag und der Lebensqualität zu einer immer wichtigeren Aufgabe bei der Befundung und Behandlung im physiotherapeutischen Prozess geworden. Für die klinische Praxis und Forschung ist es also wichtig das gesamte Spektrum einer Behinderung und alle damit verbundenen Aspekte der Rehabilitation zu erfassen und abzudecken. Die ICF ist eine Klassifikation der funktionalen Gesundheit und ihrer Beeinträchtigungen, die eine einheitliche Kommu-nikation über Krankheiten zwischen und innerhalb Professionen und Institutionen möglich macht. Ziel dieser Arbeit ist es den momentanen IST-Stand der ICF im Clinical Reasoning Prozess bei der Behandlung von PatientInnen mit Larynxkarzinom mittels aktueller Litera-tur, Guidelines und Studien zu erheben und zu beschreiben. Demnach befasst sich diese Arbeit mit der ICF und ihren Core Sets zu dem Krankheitsbild Kopf-Hals-Tumor, sowie dem Clinical Reasoning Prozess dieses Krankheitsbildes. So beschäftigt sich die zentrale Fragestellung dieser Arbeit damit, welche Bedeutung die ICF im CR-Prozess bei Patien-tInnen mit Kopf-Hals-Tumoren spielt.

In der Physiotherapie bekommt evidenzbasiertes Arbeiten einen immer höheren Stellen-wert. Durch diese Entwicklung sollen sich die Untersuchung sowie ausgewählten Maß-nahmen zur Behandlung der PhysiotherapeutInnen verstärkt auf der Basis wissenschaftli-cher Studien stützen lassen. Weiters ist es wichtig ein standardisiertes und angepasstes Tool zu benutzen, welches die Durchführung einer Untersuchung und Behandlung für ein bestimmtes Krankheitsbild erleichtert und eine bestmögliche Untersuchung und Behand-lung der PatientInnen ermöglicht. Ein solches Tool stellt die ICF dar, welche eine Klassifi-kation der funktionalen Gesundheit und ihrer Beeinträchtigungen ist. Daher ist es wichtig den aktuellen IST-Stand der Implementierung der ICF im Clinical Reasoning Prozess zu untersuchen und zu beschreiben, im Falle dieser Arbeit anhand des Krankheitsbildes von Kopf-Hals-Tumoren.