Titelaufnahme

Titel
Krafttraining nach operativ behandelten Oberschenkelhalsfrakturen
Weitere Titel
Progressive strength training after hip fracture
VerfasserSlechta, Christian
Betreuer / BetreuerinHuemer, Klemens
Erschienen2014
Datum der AbgabeMai 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Alter steigt die Sturzgefahr rapide an, besonders bei Personen, die bereits gestürzt sind und Verletzungen erlitten haben. Wie kann man darauf physiotherapeutisch reagieren?

Zunächst hat die Sturzgefahr im Alter verschiedene medizinische Ursachen. Aus dem natürlichen Abbauprozess von Kraft und Ausdauer nach dem 30. Lebensjahr resultiert ein Abfallen der physischen Funktionalität. Wenn Kraft und Ausdauer abgenommen haben und die damit verbundenen Funktionen beeinträchtigt sind, ist man nicht mehr in der Lage ein Ausrutschen oder Stolpern zu verhindern und es kommt zum unvermeidlichen Sturz. Muskelschwäche, Gangunsicherheit und schlechte Balancefähigkeit sind signifikante Risikofaktoren für Stürze.

In meiner Arbeit möchte ich daher die Auswirkungen des Krafttrainings auf die Gangsicherheit näher beleuchten. Und dies insbesondere bei Patienten, die bereits eine Oberschenkenhalsfraktur erlitten haben.

Als Grundlage für meine Untersuchung soll die Gehgeschwindigkeit, getestet durch den Six-Minute-Walk Test, herangezogen werden, die entscheidende Rückschlüsse auf die Gangsicherheit zulässt.

Über eine systematische Literaturrecherche zur Beantwortung der Forschungsfrage konnten vier Studien herausgefiltert werden. In jeder Studie wurde ein Fortschritt beim Six-Minute-Walk Test festgehalten, der sich jedoch im Bezug zur Kontrollgruppe jeweils anders verhält und damit noch diskutiert werden muss.