Titelaufnahme

Titel
Aktuelle Bildgebungsverfahren des Temporomandibulargelenks in der Radiologie
Weitere Titel
Current radiographic imaging modalities of the temporomandibular joint
VerfasserBahar, Sevilay
Betreuer / BetreuerinGuevara Rojas, Godoberto
Erschienen2014
Datum der AbgabeJanuar 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Anatomie / Articulatio temporo-mandibularis / Computertomographie / CT / Diskus Articularis / Funktion / Kernspintomographie / Kiefergelenk / Konventionelles Röntgen / Magnetresonanztomographie / MRT / Sonographie / Temporomandibulargelenk / TMG / TMG Diagnostik / Ultraschall / US
Schlagwörter (EN)anatomy / Articulation temporo-mandibular / computed tomography / CT / discus articularis / function / MRI / TMJ / conventional radiography / Magnetic Resonance Imaging / MRI / sonography / temporomandibular / TMG / TMG diagnostics / ultrasound / US
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der Arbeit ist es, mögliche Diagnoseverfahren für die Darstellung des Temporomandibulargelenks und ihre Indikationen zu erklären. Weiters soll die Rolle des Ultraschall und der Magnetresonanztomographie in der Diskusdarstellung bearbeitet werden. Material und Methodik sind einschlägige Fachliteratur und diverse Artikel, Publikationen und Studien aus Recherchen.

Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass sich das konventionelle Röntgen in zwei Ebenen, absolut bei Knochenstrukturabbildungen bewährt. Indikationen sind Neoplasien des Kiefergelenkes und Frakturen. Auch das Internal Derangement kann mit Hilfe des konventionellen Röntgen diagnostiziert werden, da eine verminderte Höhe der Kieferköpfchen, darauf hinweist. Die Computertomographie hat eine hohe Auflösung der Dichte und die Indikationen dafür sind dann gegeben, wenn es sich um die Diagnose von Knochenveränderungen oder um die Auswertung von Knochenmorphologien handelt. Eine Dünnschichttomographie kann hilfreich für die Darstellung von äußerst kleinen knöchernen Strukturen sein.

Die Sonographie ist sehr gut für Weichteildarstellungen geeignet und hat die Eigenschaft Bilder in Echtzeit zu liefern. Dadurch kann die Funktion des Kiefergelenkes beschrieben werden. Weiters ist der US für die Darstellung des Gelenkspaltes und des Diskus geeignet. Der hochauflösende US ist sogar eine alternative Methode zum MRT. Das MRT jedoch ist weiterhin der Goldstandard in der Darstellung des Diskus und kann nicht von anderen radiologischen Diagnoseverfahren ersetzt werden. Er gibt wertvolle Informationen über Lagebeziehungen und eventueller Perforation des Diskus, obwohl dieser ein schwächeres Signal bei pathologischen Veränderungen aufweist.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this exposition is to notify possible radiographic methods for the diagnostic imaging of the temporomandibular joint. Furthermore the importance of ultrasonography and magnetic resonance in disk imaging should be declared. Subjects and methods are relevant literature and various articles, publications and studies. Results of the study shows that the panoramic radiography, which is made in two planes, is absolutely compatible with the imaging of bone tissues. Indications for panoramic radiography are neoplasia and fractures of the temporomandibular joint. Even Internal Derangement can be diagnosed by the conventional radiography, because a decreased amount of the condyle, point to an Internal Derangement. Computed tomography has a high resolution of density. The indications for diagnosis of the TMJ are bone alterations or the asessment of bone morphology. A thin slice computed tomography may be useful for the imaging of extremely small bony structures. Sonography is compatible for the imaging of soft tissues and delivers images in real time. Thereby the function of the TMJ can be described. Furthermore US is compatible with the imaging of the disk and joint gap. The high-resolution US is even an alternative method for MR. However the MR is still considered as the gold standard in imagining the disk which can not be replaced by other diagnostic methods. MR gives valuable information about positional relations and possible perforation of the disc, although the disk has a weaker signal in pathological changes.