Titelaufnahme

Titel
Möglichkeiten des post-mortem Imaging bei Kopfschussverletzungen
Weitere Titel
The contribution of post-mortem imaging of gunshot wounds to the head
VerfasserElmer, Lisa
GutachterUnterhumer, Gerold
Erschienen2014
Datum der AbgabeFebruar 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)postmortale Bildgebung / Kopfschuss / Kopfschussverletzung / virtuelle Autopsie / post-mortem CT
Schlagwörter (EN)post-mortem imaging / gunshot wounds skull / virtual autopsy / post mortem CT
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit sollte gezeigt werden, dass die post-mortem Bildgebung, insbesondere mittels Computertomographie, bei der Aufklärung von Kopfschussverletzungen hilfreich sein kann. Ebenfalls wurden die Vorteile und Nachteile dieser Methode erörtert. Um diese Behauptung verifizieren zu können, wurden per gründliche Recherche Studien, Artikel und Bücher über diese Thematik zusammengebracht. Um einen Überblick über diesen Themenbereich zu erlangen, wurden die einzelnen Studien miteinander verglichen und daraus wertvolle Erkenntnisse gezogen. Die Arbeit beginnt mit einer Hinführung zur Thematik, welche sowohl historische Inhalte, als auch die Erklärung der einzelnen Schusswaffen und deren Munition beinhaltet. Danach wird direkt auf das Thema der post-mortem Bildgebung mittels Computertomographie eingegangen.

Dank der Anwendung der digitalen Methode der CT, und dessen Nachbearbeitungs-techniken, können in manchen Fällen eine bessere Beurteilung der Schussverletzung und eine exaktere Aufklärung der Tat stattfinden. Um diese Behauptungen zu veranschaulichen werden die einzelnen Beurteilungskriterien eines Kopfschusses dargelegt. Aufgrund der 3D-Rekonstruktionen können nicht nur im inneren des Körpers liegende Strukturen bewertet werden, sondern auch die äußeren Ereignisse beurteilt werden. Anhand der Ergebnisse des Studienvergleichs im Kapitel 5 konnte festgestellt werden, dass die post-mortem Bildgebung mittels Computertomographie in der forensischen Medizin, eine bedeutsame Ergänzung zu der konventionellen Obduktion darstellt. In manchen Bereichen ist die CT dieser sogar überlegen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die digitale Bildgebung der post-mortem CT sicherlich eine gute Erweiterung zu der herkömmlichen Autopsie ist. In manchen Fällen liefert diese sogar besser Ergebnisse. Zum einen ist sie eine nicht destruktive Methode, wodurch manche Strukturen überhaupt erst erkannt werden und dank der einzelnen Rekonstruktionen besser darstellbar sind. Zum anderen kann durch diese Technologie eine Zweitmeinung eingeholt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis was to point out that post-mortem imaging, particularly with computed tomography, may be helpful for evaluating gunshot wounds to the head. Also the advantages and disadvantages of this method were discussed. In order to verify this assertion, a detailed research was performed. In this way studies, articled and books on this subject were brought together. To gain an overview of this topic, the individual studies were compared and achieved several insights. The paper begins with an introduction to the topic, which includes historical content as well as the explanation of the various forearms and ammunition. After that it goes directly into the issue of post-mortem imaging using computed tomography. Thanks to the application of digital methods of computed tomography and its post-processing techniques, a better assessment of gunshot wounds and a more accurate solution of the crime may take place in some cases.

In order to clarify these propositions, individual evaluation criteria of a gunshot wound to head were offered. Due to the digital imaging and its post-processing techniques, more details about the sequence of an event can be spotted and thus held a more accurate solution. Thanks to the 3D- reconstruction, not only structures in the interior of the body can be assessed, but also the external events.

Based on the results of the comparison of the five studies in chapter five was found that the post-mortem imaging by computed tomography in forensic medicine is an important complement to the conventional autopsy. In some cases the computed tomography with its post-processing methods, is superior to autopsy.

Summarizing, the digital imaging of the post-mortem computed tomography is certainly a good expansion to the conventional autopsy. In some cases, it provides even better results than autopsy. On the one hand CT is a non-destructive method. Therefore some structures are recognized at all. And thanks to the different post-processing methods some structures are better represented. On the other hand a second opinion can be obtained by this technology.