Titelaufnahme

Titel
Fusionsbildgebung in der Urologie. : Die Wertigkeit der transrektalen Prostata-Biopsie versus MRT-gesteuerten Biopsie anhand der Fusionsbildgebung
Weitere Titel
Fusion imaging in urology. The value of transrectal prostate-biopsy to MRI-guided biopsy on the basis of fusion-imaging
VerfasserFelbermeier, Martina
GutachterKraus, Barbara
Erschienen2014
Datum der AbgabeJanuar 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Urologie / Prostatakrebs / Prostata-biopsie / transrektal / MRI-gestützte Biopsie / Fusionsbildgebung / Ultraschall gestützt
Schlagwörter (EN)urology / prostate cancer / prostate- biopsy / MRI-Biopsy / Fusion-imaging / Ultrasound-biopsy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzzusammenfassung

1. Ziel der Arbeit

Die hier vorliegende Arbeit soll die Wertigkeit zweier Diagnoseverfahren (Biopsie der Prostata mittels Magentresonanztomografie und Ultraschall) aufzeigen, die aufgrund stetiger Technologieverbesserungen optimale Therapiemöglichkeiten beim Prostatakarzinom bieten.

2. Methode

Durch die Digitalisierung in der radiologischen Bildgebung wurde ein Meilenstein in der Diagnostik gelegt. Durch die Entwicklung der Flachbilddetektoren sind die Zeiten von Dunkelkammer und Silbernitratlösungen zu Ende. Die Bilder können nunmehr direkt vom Röntgengerät ins PACS (Picture Archiving and Communication System) gesandt werden.[1] Trotzdem werden im Laufe der Zeit weitere Verbesserungen auf diesem Sektor erzielt werden, sodass nicht erst die Therapie bei Prostata-Patienten im Vordergrund steht, sondern eine breitgefächerte Vorsorge zur Minimierung der Letalität stattfindet. Durch die stetigen Forschungen im Bereich der Magnetresonanztomografie und dem Einsatz moderner Hochfeldgeräte mit entsprechender Software werden die Arbeitsabläufe homogener werden. Die Erstellung hochauflösender Sequenzen wird in Zukunft die Diagnostik von Mikroläsionen und eine ev. anschließend notwendige Therapie erleichtern. Intensive Forschungen im AKH Wien am derzeit verfügbaren 7-Tesla-Gerät versprechen Ergebnisse, wie sie noch vor 10 Jahren undenkbar waren.

3. Schlussfolgerung

Abschließend darf neben den Technologiedarstellungen der einzelnen Biopsievarianten die Erwähnung der durchführenden Berufsgruppe und deren Relevanz nicht außer Acht gelassen werden. Radiologietechnologen sind als Fachkräfte in der interdisziplinären Zusammenarbeit und in der medizinischen Diagnostik nicht mehr wegzudenken. Sie sind in verschiedenen Bereichen der Röntgendiagnostik im Einsatz, wie z.B. in der Sterilen-Assistenz bei Interventionen. Da sie über die dafür notwendigen Kenntnisse verfügen, ist eigens ausgebildetes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal zur Unterstützung nicht mehr zwingend nötig.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

This thesis compares two diagnostic methods which improve the valency of prostate-cancer therapy, based on progress in technology. Digitalization in radiological imaging forms a milestone in diagnostics. Because of the invention of flat-panel-detectors times of darkrooms and silver nitrate solutions are gone. Images are sent directly now from X-ray-devices into PACS (Picture Archiving and Communication System).[1] We are looking forward to further improvements in this sector, so prevention of cancer to minimize lethality will become more important than therapy.

Ongoing research in fields of magnetic resonance tomography and usage of modern high field devices homogenize workflow. High resolution sequences will simplify diagnostics of micro-defects and therapy, when indicated, in the future. E.g., intensive research in the General Hospital of Vienna (AKH-Wien) by means of the „7 Tesla device“ may lead to results which have been unthinkable 10 years ago.

Apart from technical presentations of methods of biopsy we should not forget to mention radiology-technologists. These professionals are indispensable in interdisciplinary cooperation and medical diagnostics. They work in different areas of radiology diagnostics and sterile interventions. Radiologists are skilled in this area definitely, so special medical and health care staff is not compulsory anymore for support.