Titelaufnahme

Titel
Mechanische Thrombektomie bei ischämischen Schlaganfall
Weitere Titel
Mechanical thrombectomy in ischemic stroke
AutorInnenKos, Alex
GutachterStarkbaum, Maria
Erschienen2014
Datum der AbgabeFebruar 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ischämischer Schlaganfall / Thrombektomie / mechanische Thrombektomie / Merci Retriever / Penumbra System / Phenox Clot Retriever / Catch Device / Stent Retriever
Schlagwörter (EN)ischemic stroke / thrombectomy / mechanical thrombectomy / Merci Retriever / Penumbra System / Phenox Clot Retriever / Catch Device / Stent Retriever
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Bachelorarbeit gibt Radiologietechnologinnen und Radiologietechnologen einen Überblick über diverse Thrombektomiesysteme, sogenannte Devices, sowie deren Handhabung. Zusätzlich werden die allgemeinen Behandlungsstrukturen von ischämischen Schlaganfällen in Österreich erläutert. Für die Recherche wurden wissenschaftliche Studien sowie Fachbücher herangezogen. Schlaganfälle zählen zu den drei häufigsten Todesursachen, wobei es sich bei 85% um ischämische Schlaganfälle handelt. Seit 2004 werden mechanische Thrombektomiesysteme zur Schlaganfallbehandlung eingesetzt. Sie erweitern den Behandlungszeitraum ab Symptombeginn auf bis zu 12 Stunden.

Die Systeme können in drei Gruppen unterteilt werden. Die Devices der ersten Kategorie werden an das distale Thrombusende gelegt (Merci Retriever®, Catch™ device, Phenox Clot Retriever™). Die zweite Art von Thrombekomiesystemen durchdringt den Embolus nicht sondern der Katheter verbleibt proximal (Penumbra System™). Die dritte Gruppe sind die sogenannten „on the spot“ Devices, da sie innerhalb des Verschlusses platziert werden (Trevo™, Solitaire, ReVive™). Sie bilden die neueste Generation und sind eine Kombination aus einem herkömmlichen Stent und einem Retriever. Der große Vorteil liegt darin, dass sobald der Stent geöffnet wird der Blutfluss wiederhergestellt ist. Nicht jedes Spital ist für solch einen endovaskulären Eingriff ausgestattet. Aus diesem Grund wird bei ischämischen Schlaganfällen das Bridging angewandt. Mithilfe der intravenösen Thrombolyse (IVT) wird die Transportzeit in ein anderes Krankenhaus sowie die Zeit bis zum Beginn der Thrombektomie überbrückt. Das ist allerdings nur möglich, wenn keine Kontraindikationen für eine IVT bestehen. In Wien wurde die VIMS Studie gestartet, um herauszufinden welche Patienten oder Patientinnen am ehesten für eine mechanische Thrombektomie geeignet sind. Zusätzlich sind weitere Studien im Hinblick auf die tatsächliche Effektivität von Thrombektomiesystemen nötig.

Zusammenfassung (Englisch)

This bachelor thesis gives informations for radiographers about the setup of the different thrombectomy devices, their use and how the treatment of ischemic stroke is organized in Austria. Scientific studies and specialist books were used for research. Stroke belongs to the three main causes of mortality and the ischemic stroke is with up to 85% the most common type. Since 2004 mechanical devices have revolutionised the stroke treatment, as the treatment time can be expanded up to 12 hours. The systems are seperated in three groups. The first one contains devices which are placed at the distal clotending (Merci Retriever®, Catch™ device, Phenox clot Retriever). The second group is characterised by the fact that the thrombectomy system stays at the proximal side of the clot (Penumbra System™). The latest generation of devices are the „on the spot“ systems (Trevo™, Solitaire, ReVive™). This combination of a stent and a retriever is situated inside the clot. Once the stent is opended, the bloodcirculation is restored. This is the major advantage to the other devices. Not every hospital can perform an endovascular intervention, so, to bypass transport time to an other hospital, bridging is applied. That means that the treatment begins with an intravenous thrombolysis (IVT) until the thrombectomy has started. In general, the Austrian intervention centres prefere bridging in combination with stent retriever devices, but not every state in Austria has the same treatment protocol. To research the ideal patient for a mechanical stroke therapy the so called VIMS study was initiated. In general, more studies have to be done to find more evidence for the efficacy of thrombectomy devices.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 0 mal heruntergeladen.