Titelaufnahme

Titel
Derzeitiger Stand der drei-dimensionalen Bildgebung in der Brachytherapie des Zervixkarzinoms
Weitere Titel
The current status of the three-dimensional imaging modalitities in the brachytherapy of the cervival carcinoma
VerfasserSchmalhofer, Hannah
Betreuer / BetreuerinStanek, Brigitte
Erschienen2014
Datum der AbgabeJanuar 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Brachytherapie / Zervixkarzinom / drei-dimensional / Bildgebung / MRT / Fraktionen / Bestrahlungslpan
Schlagwörter (EN)brachytherapy / cervical carcinoma / cervical cancer / three-dimensional / imaging modalitites / MRI / fractions / treatment planning
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Literaturarbeit beschäftigt sich mit den drei-dimensionalen Bildgebungsarten in der fraktionierten Brachytherapie des Zervixkarzinoms. Die Gynaecological (GYN) GEC-ESTRO Working Group gab 2005 und 2006 Empfehlungen in Bezug auf die Bildgebung heraus. Ziel dieser Arbeit war es herauszufinden, welche Bildgebungsarten sich in der Literatur durchgesetzt haben, ob diese bei der fraktionierten Brachytherapie bei jeder Fraktion verwendet werden und ob die gesamte Brachytherapie auf Grundlage eines Bestrahlungsplans von der ersten Fraktion durchgeführt wird.

In der Literatur wird zwar oft beschrieben, dass MR die besten Ergebnisse liefert, aber nicht überall einsetzbar ist, da es schlecht verfügbar und sehr teuer ist. Als Alternativen wird meist CT verwendet. Auch US und PET wird erwähnt, jedoch ist hier die Anwendung noch nicht ausgereift.

Für weitere Fraktionen wird statt MR oft CT verwendet.

Es besteht in der Literatur die Meinung, dass für jede Fraktion ein eigener Bestrahlungsplan gemacht werden sollte. Auch das ist kaum realisierbar. Viele Quellen beschreiben einen Plan für jede Applikatorplatzierung, der für zwei Fraktionen verwendet werden kann. Manchmal wird auch nur ein Plan für die gesamte fraktionierte Brachytherapie erstellt.

Das große Problem besteht darin, dass MR in vielen Ländern und Institutionen nicht verfügbar ist oder es aus finanziellen und personellen Gründen nicht möglich ist, viele MR-Untersuchungen für die fraktionierte Brachytherapie des Zervixkarzinoms durchzuführen. Wenn MR in der Zukunft günstiger und besser verfügbar wird, können mehr Institutionen den Patientinnen die bestmögliche Behandlung bieten.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the three-dimensional imaging modalities in the fractionated Brachytherapy of the cervical carcinoma. The Gynaecological (GYN) GEC-ESTRO Working Group published two recommendations in 2005 and 2006 relating to the imaging modalities. The purpose of this thesis was to find out, which imaging modalities take hold in literature, if they are used for every fraction and if the entire fractionated brachytherapy is based on the plan for the first fraction.

In literature it is often described that MRI gives the best results, but is expensive and not available everywhere. Alternatively, CT is most used. Also US and PET are mentioned, but in practise not fully developed. For further fractions CT is used instead of MRI.

In literature there is the opinion that there should be a plan created for every fraction. But this is hardly feasible. Many sources describe a plan for every applicator positioning, which can be used for two fractions. Sometimes only one treatment plan is made for the entire brachytherapy.

The huge problem is that MRI is not available in many countries and institutions or it not possible because of financial or staff resources to perform plenty of MRI examinations for the fractionated brachytherapy of the cervical carcinoma. If MRI gets more available and less expensive in the future, more institutions are able to offer the best possible treatment to the patients.