Titelaufnahme

Titel
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Afghanistan in Österreich. Erhebung von Unterschieden zwischen weiblichen und männlichen Flüchtlingen
Weitere Titel
Unaccompanied underage refugees from Afghanistan in Austria. Research on the differences between female and male refugees
VerfasserHöfinger, Michaela
GutachterKaiser, Beatrix
Erschienen2015
Datum der AbgabeApril 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)unbegleitete minderjährige Flüchtlinge / Herkunftsland / Flucht / Asylverfahren / Unterbringung / Österreich / Afghanistan / Gender- Unterschiede / Männer / Frauen
Schlagwörter (EN)uncompanied underaged refugees / country of origin / escape / asylum procedure / accomodation / Austria / Afghanistan / Gender- differences / Women / Men
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Grundgedanke hinter dieser Bachelorarbeit ist das Forschungsinteresse an dem Thema „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“, und speziell an den Unterschieden in der Behandlung von weiblichen und männlichen Flüchtlingen. Dafür stellten die AutorInnen die Hypothese auf, dass weibliche Flüchtlinge besser behandelt werden als männliche und allein durch ihr Geschlecht einen Vorteil haben. Aus dieser Hypothese entwickelte sich die Forschungsfrage der Arbeit. Die Arbeit gliedert sich in vier Teile, wobei es jeweils zwei Literaturarbeiten gibt und zwei Teile, die die Ergebnisse der Forschung präsentieren. Im Zuge der empirischen Forschung bedienten sich die Studierenden zum einen an den Methoden der qualitativen Forschung durch Interviews, zum anderen arbeiteten sie quantitativ mit Hilfe eines Fragebogens. Im Literaturteil spezialisierten sich die Studierenden vor allem auf Flüchtlinge aus Afghanistan und deren Herkunftsland, das österreichische Asylverfahren und die Unterbringung in einer Organisation für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Die Ergebnisse der qualitativen Forschung zeigen auf, dass sich die individuelle Sichtweise auf das Herkunftsland Afghanistan mit der Perspektive der Literatur weitgehend deckt. Es gibt Unterschiede zwischen Frauen und Männer in Afghanistan, in den Fluchtgründen und im Fluchtverlauf sowie in der Wahrnehmung des Aufnahmelandes Österreich. Aus der quantitativen Forschung geht vor allem hervor, dass weiblichen Probandinnen die Unterkünfte und ihre Chancen auf Ausbildungen positiver bewerten als die männlichen Probanden.

Zusammenfassung (Englisch)

The basic idea behind that bachelor thesis is the interest in the issue of “unbegleitete minderjährige Flüchtlinge”, with the main focus on the differences in treatment and support of female and male refugees. Therefore the authors of this paper established the hypothesis that female refugees due to their gender are treated better compared to their male equivalents and therefore enjoy certain advantages. Out of that hypothesis the following research question arised: „Do female refugees enjoy advantages due to their gender?‟ The following paper is divided into four parts, two of them being literature studies while the other two parts deal with the results of the research. In the course of the empiric research the students made use of the methods of qualitative research through interviews and additionally they supplemented the research with surveys. In the literature part students specialized on Afghan refugees, their country of origin, the Austrian asylum procedure and on the institutions, where unaccompanied under aged refugees are accommodated. The results of the qualitative research exposed that the individual perception of Afghanistan is quite in accord with the perspective in the literature. There are differences between women and men in Afghanistan, the reasons of their escape and the course of their escape as well as the awareness of the host country Austria. The quantitative research shows that female experimentees evaluate the accommodations and their chances of educations more positive than their male equivalents.