Titelaufnahme

Titel
Inklusion durch Arbeit- Über die Angemessenheit der Verwendung dieser Strategie in der Sozialen Arbeit
Weitere Titel
Inclusion through Work- About the suitability of this strategy within social work
VerfasserEnzendorfer, Johanna
GutachterLehr, Bernhard
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuli 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Inklusion / Exklusion / Arbeit / Erwerbsarbeit / Tätigkeit / Arbeitsmarktintegration / Systemtheorie / Aktivierung / Niklas Luhmann / Hannah Arendt / Vita activa
Schlagwörter (EN)inclusion / exclusion / work / gainful employment / activity / integration into the labour market / system theory / activation / Niklas Luhmann / Hannah Arendt / vita activa
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, inwiefern mithilfe der Vermittlung von Erwerbs-arbeit durch Akteur_innen der Sozialen Arbeit gesellschaftliche Inklusion von Klient_innen erreicht werden kann. Es wird davon ausgegangen, dass diese Vorgehensweise häufig gewählt wird, wenn Personen von Exklusion und dadurch der Vorenthaltung sozialer Teilhabe betrof-fen sind. Im Zuge der kritischen Auseinandersetzung mit der Strategie Inklusion durch Arbeit wird zuerst das Modell von Inklusion und Exklusion des Systemtheoretikers Niklas Luhmann vorgestellt sowie dessen Grenzen und Widersprüche aufgezeigt, dann danach gefragt, wie die Soziale Arbeit Inklusion und Arbeit definiert und dies in ihrer Theorie und Praxis umsetzt, und schließlich Alternativen aufgezeigt, anhand derer innovative Betrachtungen des Inklusi-on-Exklusion-Modells und des Arbeitsbegriffes möglich werden. Anstatt des Begriffes Arbeit wird Tätigkeit vorgeschlagen und dabei auf ein Modell von Hannah Arendt, welches sie in ihrem Werk „Vita activa oder vom tätigen Leben“ vorstellt, Bezug genommen.

Die dargestellten Alternativen sollen eine veränderte Herangehensweise in Bezug auf Arbeit, Tätigkeit und Inklusion innerhalb der Sozialen Arbeit fördern.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis, titled “Inclusion through work? About the suitability of the strategy´s use in social work in the light of a critical analysis of the inclusion-exclusion-model and the term activity” tries to find out in which way social inclusion of clients can be reached by stakeholders of social work through the medium of employment. There is the assumption that this approach is frequently used when people are affected by exclusion and a lack of social participation. Within the critical discussion about the strategy inclusion through work firstly, the model of inclusion and exclusion by the system theorist Niklas Luhmann will be presented as well as its boundaries and contradictions, secondly, it will be asked how social work defines work and inclusion and how it puts those terms into theory and practice, and thirdly, there will be alter-natives towards innovative views of the inclusion-exclusion-model and the term work shown. Instead of the term work the term activity is suggested and in this context the model by Han-nah Arendt, which she formulated in her book “The human condition”, will be discussed.

The presented alternatives shall support a changed approach referring to work, activity and social inclusion within social work.