Titelaufnahme

Titel
Traumapädagogik. Interventionsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche mit traumatisierenden Erfahrungen in stationären Einrichtungen.
Weitere Titel
Interventions for children and Teenagers with traumatizing experiences in stationary accomodation
VerfasserAli, Daniela
GutachterKaiser, Beatrix
Erschienen2014
Datum der AbgabeApril 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Trauma / Folgestörungen / Notfallreaktion / Traumapädagogik / Grundhaltung / Ziele / Dysfunktionalität / Elternarbeit / Psychohygiene
Schlagwörter (EN)trauma / dysfunction / reaction in a emergency case / trauma pedagogy / tenor / targets / dysfunctionality / work with the parents / self welfare
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die hier vorgestellte Arbeit befasst sich mit dem Thema Traumapädagogik, den damit verbundenen Interventionsmaßnahmen und dem daran gekoppelten Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Den Abschluss bildet eine Skizzierung der Psychohygiene- und Selbstfürsorgemaßnahmen für helfende Berufe im Umgang mit traumatisierten Menschen.

Im ersten Teil der Arbeit wird der Terminus „Trauma“ und dessen Typologisierung definiert, dessen Folgen erklärt und die psychobiologischen Vorgänge bei einer Notfallreaktion im Gehirn erläutert.

Der zweite Teil der Arbeit zielt darauf ab, einen Überblick über mögliche traumapädagogische Interventionen und optionale Handlungsvorschläge im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen im Kontext der stationären Unterbringung, zu geben.

Für die traumapädagogischen Interventionen stellen die Ziele, welche die Traumapädagogik verfolgt, die Basis dar. Auf Bindungspädagogik, die Herstellung von Sicherheit für die Erreichung von Stabilität, Unterstützung zu Selbstbemächtigung und Psychoedukation, für welche die Eckpfeiler im ersten Kapitel „Trauma“ aufbereitet wurden, wird eingegangen.

Die optionalen Handlungsvorschläge im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen münden aus der Frage, wie die Traumapädagogik mit traumabedingten dysfunktionalen Verhaltensweisen umgehen kann. Hieraus haben sich im speziellen die Fragen nach einem Umgang mit Gewalt und nach einem Umgang mit Regeln im traumapädagogischen Alltag gebildet.

Da die Arbeit mit den Eltern ein integraler Bestandteil in der stationären Unterbringung sein sollte, wird auch hier ein Überblick herausgearbeitet.

Das dritte Kapitel und somit den Abschluss bildet eine kurze Einführung in das Thema Psychohygiene und Selbstfürsorge, da in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen das besondere Risiko einer sekundären Traumatisierung besteht.

Die Autorin gibt an, dass der Diskurs über Traumapädagogik für die Soziale Arbeit einen hohen Stellenwert hat, da ihre KlientInnen sehr häufig an den Folgen von erlebten Traumata leiden. Ohne spezifisches Wissen laufen Personen, welche helfenden Berufen nachgehen, leicht der Gefahr, nicht entsprechende Interventionen zu setzen. Eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist demnach unerlässlich.

Zusammenfassung (Englisch)

The herewith introduced work deals with trauma pedagogy, the involved measures for interventions and the directly linked handling of traumatized children and teenagers. The last part provides an outline of the measures for mental hygiene- and self welfare for professionals handling traumatized people.

In the first part of my work I will discuss the trauma itself. I will define the terminus and its typology, explain its consequences and furthermore discuss the psycho biological processes in case of an emergency reaction in the brain.

In the second part of my work I describe my target to provide an overview about possible trauma pedagogic Interventions and optional proposals for actions for dealing with traumatized children and youngsters in the context of stationary accommodation. For the trauma pedagogic Interventions the goals which are pursued by trauma pedagogy are the basis. Furthermore pedagogy of attachments, the establishment of outer and inner security for the reach of stability, support to empowerment and psycho education, for which I present the fundamentals in the first chapter „Trauma“, will be addressed. The second arises out of the question how trauma pedagogy can handle trauma based dysfunctional behavior. Out of that especially the questions about handling of violence, use of rules in the day to day life of trauma pedagogy arose.

Since the work with the parents should be an integral part in case of a stationary accommodation I also worked out an overview about that.

The third chapter and consequently the end of my work consists of a short introduction into matters of mental hygiene- and self welfare.

The Author notes that the discussions about trauma pedagogy have a high value for social work because often its clients suffer from consequences of traumata. Without special knowledge even professionals re in danger to provide improper measures. Therefore a debate about this matter is essential.