Titelaufnahme

Titel
(un)doing broders. Soziale Arbeit als staatliche Praxis im Grenzregime
Weitere Titel
(un)doing borders. Social Work as governmental practice inside the Border Regime
VerfasserKugler, Johannes
Betreuer / BetreuerinHofer, Manuela
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuli 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Soziale Arbeit als staatliche Praxis / Hegemonie / Materialistische Staatstheorie / Grenzregime / Migrationsverwaltung / No Border / Globale Bewegungsfreiheit / Kritische Soziale Arbeit
Schlagwörter (EN)Social Work as governmental practice / Hegemony / materialistic theory of state / Border Regime / Migrationmanagement / No Border / global freedom of movement
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zentrum der Arbeit stehen hegemonietheoretische Überlegungen materialistischer Staatskritik.

Ein erweitertes Verständnis von Staatlichkeit ermöglicht eine Denkweise von Sozialer Arbeit, die

sich von einer deterministischen Staatssicht und unpolitischen Theorien Sozialer Arbeit entfernt.

Mit der Verbindung von Sozialer Arbeit und dem europäischen Grenzregime wird versucht, Soziale

Arbeit in den konkreten Kontext einer gegenwärtigen Herrschaftsform zu stellen. Im ihr

eingelassenen Spannungsfeld reproduziert sie die hegemoniale Konstitution von Grenzen und

vermittelt ihre Logik der Trennung, Ungleichheit und unterschiedlichen Rechten einerseits.

Andererseits entwickelt sie emanzipatorische Perspektiven darüber hinaus. Um letztere zu

schärfen werden Gedanken der No Border Bewegung aufgegriffen und als Handlungsmöglichkeiten

und fachliche Positionierung im widersprüchlichen Kontext Sozialer Arbeit zwischen doing und

undoing borders abgeleitet.

Zusammenfassung (Englisch)

Considerations of hegemony theory and materialistic theory of the state build the centre of this

thesis. A broader understanding of the state enables one to think of Social Work abolishing

deterministic and unpolitical perceptions of state or Social Work. Connecting Social Work with the

European Border Regime, Social Work can be seen in a concrete relation with present forms of

power. On the one side Social Work reproduces the hegemony of borders and its excluding

positions of separation, inequality and different access to rights. On the other side it develops

emancipatory perspectives beyond borders. In order to bring those into focus considerations of the

No Border Movement will be taken into account. Within the contradictory field of doing and

undoing borders, crucial options and professional positions can be developed and found.