Bibliographic Metadata

Title
Unmotivierte KlientInnen im Zwangskontext? Motivierende Gesprächsführung in der Bewährungshilfe
Additional Titles
Unmotivated clients in a forced context? Motivational interviewing in probation
AuthorNeunkirchner, Marion
Thesis advisorWild, Gabriele
Published2014
Date of SubmissionJuly 2014
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Motivation / Motivierende Gesprächsführung / Zwangskontext / Bewährungshilfe / Doppeltes Mandat
Keywords (EN)motivation / Motivational Interviewing / forced context / probation / double mandate
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

KlientInnen im Zwangskontext, insbesondere in der Bewährungshilfe, werden immer wieder als unmotiviert bezeichnet. Trotz der ihnen drohenden Konsequenzen, scheinen sie sich nicht verändern zu wollen. BewährungshelferInnen des Vereins Neustart haben dennoch den Auftrag, ihre KlientInnen für die Zusammenarbeit zu gewinnen und sie zur Führung eines straffreien Lebens zu motivieren.

Dies erfordert eine methodische Vorgehensweise der BewährungshelferInnen. Es wird daher untersucht, was Motivation eigentlich ist und wie sie entsteht. Dabei soll herausgefunden werden, ob es unmotivierte KlientInnen überhaupt gibt und wie SozialarbeiterInnen die Motivation beeinflussen können.

Die Motivierende Gesprächsführung nach Miller und Rollnick ist eine Methode zur Förderung der Veränderungsmotivation. Es werden die wichtigsten Inhalte davon vorgestellt. Ein Vergleich zwischen dem Auftrag der BewährungshelferInnen und den Grundlagen der Motivierenden Gesprächsführung soll Gemeinsamkeiten und Unterschiede verdeutlichen. Damit wird aufgezeigt, ob die Methode nach Miller und Rollnick in der Bewährungshilfe angewendet werden kann.

Abstract (English)

The titel asks for unmotivated clients in a forced context. The subtitel means the Motivational Interviewing in the probation. Clients in a forced context are repeatedly referred to be unmotivated. Despite the impending consequences to them, they don‘t seem like they want to change themselves. Probation officers still have the mission to win their clients, to motivate them to cooperate and to help them keeping a criminal free life.

This requires the methodological approach of the probation officers. For that reason, the research paper examines how motivation is defined and how it develops. The aim is to find out whether there are unmotivated clients at all and how social workers can influence their motivation.

Motivational interviewing by Miller and Rollnick is a method of promoting the motivation to a change. This method will be introduced in the main contents of it. Similarities and differences are illustrated in a comparison between the order of probation officers and countries basics of Motivational Interviewing. This shows whether the concept by Miller and Rollnick can be applied in the Probation Service.