Titelaufnahme

Titel
Drittstaatsangehörige am österreichischen Arbeitsmarkt
Weitere Titel
Third country nationals on the Austrian labour market
VerfasserPöhacker, Theresia
GutachterMusil, Verena
Erschienen2014
Datum der AbgabeMärz 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Drittstaatsangehörige / Arbeitsmarktintegration / Migration / MigrantInnen / Aufenthaltstitel / Arbeitsbewilligung / Anerkennung von Qualifikationen / Prekarisierung / Dequalifizierung
Schlagwörter (EN)Third country nationals / Integration into the labour market / Migration / Migrants / Residence permit / Work permit / Recognition of qualifications / Precariousness / Downgrading
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der österreichische Arbeitsmarkt ist stark nach InländerInnen und AusländerInnen segregiert, wobei Letztere oft in prekären Beschäftigungsverhältnissen sowie wenig angesehenen Jobs anzutreffen sind. Außerdem sind ZuwanderInnen oft unter ihren Qualifikationen beschäftigt und erzielen ein geringeres Einkommen als ÖsterreicherInnen. Gründe für die Prekarisierung und Dequalifizierung liegen laut diversen Forschungsberichten, die sich mit diesen Themen beschäftigen, unter anderem an den rechtlichen Rahmenbedingungen. Dabei haben Drittstaatsangehörige gegenüber Personen aus dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz (= Schengenraum) eine benachteiligte Stellung.

Die vorliegende Bachelorarbeit mit dem Titel „Drittstaatsangehörige auf dem österreichischen Arbeitsmarkt“ befasst sich mit der Situation von ZuwanderInnen aus Drittstaaten. Es werden einerseits die relevanten rechtlichen Voraussetzungen hinsichtlich des Arbeitsmarktzugangs für Drittstaatangehörige und Möglichkeiten der Anerkennung von aus dem Herkunftsland mitgebrachten Qualifikationen in Österreich dargestellt. Andererseits werden die Herausforderungen, die sich aus diesen Rahmenbedingungen für die Zielgruppe ergeben, diskutiert sowie ein Einblick über deren Arbeitssituation gegeben.

Schlussendlich werden soziale Einrichtungen in Österreich mit Schwerpunkt Wien, die Hilfestellung beim Prozess der Arbeitsmarktintegration bieten, beschrieben und Strategien zur Veränderung bzw. Verbesserung erläutert.

Zusammenfassung (Englisch)

The Austrian labour market is highly segregated between natives and foreigners, the latter often being confronted with uncertain working conditions and mostly working in less prestigious jobs. Furthermore, immigrants often work below their qualifications and earn lower salaries than Austrians. According to research reports dealing with this topic the growing precariousness and downgrading are, amongst others, due to the legal framework. In this context, third country nationals have an inferior standing compared with residents from the European Economic Area and Switzerland (= Schengen Area).

The following bachelor thesis with the title „Third country nationals on the Austrian labour market“ deals with the situation of immigrants from third countries. On the one hand all relevant regulations for third country nationals who want to work in Austria and the recognition of qualifications gained in their countries of origin are pointed out. On the other hand there is a discussion of the challenges for the target group due to the regulatory framework as well as a survey of their working situation

Finally, some social organizations in Austria, particularly in Vienna, who give support during the process of integration into the labour market are characterised and strategies for change and improvement are evaluated.