Titelaufnahme

Titel
Weibliche Wohnungslosigkeit. Ganzheitliche Unterstützung Sozialer Arbeit zur Bewältigung multipler Problemlagen
Weitere Titel
Female homelessness. Holistic support of social work to handle multiple problems
VerfasserBrandl, Anna
GutachterFröschl, Elfriede
Erschienen2014
Datum der AbgabeApril 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Wohnungslosigkeit / Soziale Arbeit mit Frauen / Ganzheitlichkeit / Frauenberatung / wohnungslose Frauen / verdeckte Wohnungslosigkeit / frauenspezifische Bedarfslagen
Schlagwörter (EN)Homelessness / Social Work with women / holism / women counselling / homeless women / hidden homelessness / female-specific needs
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Wohnungslosigkeit wird in der Öffentlichkeit vor allem als Männerproblem wahrgenommen, obwohl das Risiko wohnungslos zu werden bei Frauen in ihren unterschiedlichen Lebenslagen – insbesondere vor dem Hintergrund struktureller Benachteiligungen in der patriarchalen Gesellschaft – besonders hoch ist. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen und Erscheinungsformen weiblicher Wohnungslosigkeit, den Bewältigungsstrategien, die wohnungslose Frauen anwenden sowie den daraus resultierenden Bedarfslagen. Wohnungslose Frauen sind zumeist in ihren Handlungsspielräumen stark eingeschränkt, sodass SozialarbeiterInnen gefordert sind, bei der Bearbeitung multipler Problemlagen zu unterstützen. Es bedarf deshalb ganzheitlicher Angebote, die biologische, psychische und soziale Bedürfnisse ebenso berücksichtigen wie geschlechtsspezifische Sozialisationserfahrungen und gesellschaftliche Rollenerwartungen. Ein Beispiel dafür ist frauenspezifische Beratung, die sich speziell an den weiblichen Lebens- und Bedarfslagen orientiert. Um Abhängigkeiten und strukturelle Benachteiligungen nicht nur auf der Mikroebene, im Beratungssetting, sichtbar zu machen, ist auch politische Arbeit notwendig um die Situation wohnungsloser Frauen nachhaltig zu verbessern.

Zusammenfassung (Englisch)

Homelessness is noticed in public mainly as male problem, although the risk of getting homeless is especially high for women in their various life situations – most notably in view of the fact, that women are underprivileged in the patriarchal society. This thesis deals with the reasons and appearance of female homelessness, the coping strategies homeless women are using as well as the consequent needs. As homeless women are often restricted in their scopes of action, social workers are challenged to support them by handling multiple problems. Therefore holistic offers are needed, which consider biological, psychological and social needs, as well as experiences in socialization and role expectations of society. An example therefore is female-specific consulting, which is oriented on female life situations and their needs in particular. To uncover dependencies and structural disadvantages of women not only on a micro level (in the setting of consulting), also political work is necessary to improve the situation of homeless women permanently.