Titelaufnahme

Titel
Kinderschutz bei häuslicher Gewalt
Weitere Titel
Childrens protection against domestic violence
AutorInnenBaier, Antje-Kristin
GutachterLogar, Rosa
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kinderschutz / Kindeswohl / häusliche Gewalt / ZeugInnenschaft / Elternrechte / gemeinsame Obsorge / KindNamRÄG 2013
Schlagwörter (EN)child protection / domestic violence / child welfare / custody and child protection law
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Gewalt in der Familie bzw. in der Partnerschaft ist ein Problem, das durch eine spezielle Dynamik geprägt ist. Gewalt hört nicht von selbst auf, sondern nimmt an Stärke und Frequenz eher zu, wenn keine Intervention von außen erfolgt. Deswegen ist es eine wichtige Errungenschaft, dass häusliche Gewalt inzwischen als soziales Problem gilt, wo Instanzen sozialer Kontrollen, wie Polizei, Gerichte oder sozialarbeiterische Organisationen Einhalt und Schutz bieten können. Wie geht es Kindern, die entweder direkt von Gewalt betroffen sind oder von indirekter Gewalt, als ZeugInnen von Gewalt gegen die Mutter?

Die Betroffenheit der Kinder und ihre möglichen Folgen, wie eine Beeinträchtigung des Kindeswohls allgemein und speziell ihrer Bindungsfähigkeit sind für die Autorin genauso interessant wie die Aufgaben für HelferInnensysteme, den Gefährdern Grenzen zu setzen und die Opfer zu stärken. Kann das neue Kindschaftsrecht, KindNamRÄG 2013 Lücken im Schutz von Kindern und Jugendlichen vor häuslicher Gewalt im Kontext von Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren schließen? Wo liegen Chancen und Gefahren des neuen Gesetzes?

Zusammenfassung (Englisch)

Children`s protection against domestic violence setting up priority on the new custody and child protection law.

Violence in family just as in partnership is a problem formed by a special dynamic. Violence doesn`t stop by itself, but even increases on intensity and frequency, when no intervention from outside is given. It`s an important achievement therefore that domestic violence nowadays is seen as a social problem. Authorities as police, law court and other social organizations are now entitled to stop violence and protect children from it. How do these children feel after having either been affected themselves by violence or having been witnesses to exercised violence on their mother`s? The writer is interested in finding out whether these negative experiences have reducing consequences on the children`s well being on one hand and on the other whether these children are capable of committing themselves to other persons in future. Besides the writer takes an interest in the question which possibilities helping organizations really have to set limits tot he people acting violently and give boost to the victims self-confidence.

Can the new custody and child protection law fill the gap concerning the protection of children and teenagers from domestic violence? Where are the opportunities and the dangers of the new law?

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