Titelaufnahme

Titel
Lebensweltorientierte Perspektiven auf Väterarbeit
Weitere Titel
Life-world-oriented Perspectives on Fatherwork
VerfasserTörök, Martin
GutachterWürfl, Christine
Erschienen2014
Datum der AbgabeApril 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Lebensweltorientierung / Väterarbeit / Väterrollen / Vaterschaft
Schlagwörter (EN)life-world-orientation / fatherwork / fatherhood
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung:

Die Gesellschaft ist im Wandel, und mit ihr auch die Väter. Schon seit einigen Jahrzehnten ist die Rede von den „neuen“ oder „aktiven“ Vätern, welche sich fürsorglich und aktiv in der Familie engagieren. Doch wo sind sie geblieben? Väter haben sich vor allem auf der Ebene der Einstellungen und Überzeugungen gewandelt. Die Bereitschaft, sich egalitär an der elterlichen Arbeitsaufteilung zu beteiligen, war noch nie so hoch wie heute. Aus verschiedenen Gründen jedoch, nicht zuletzt aus ökonomischen, hinkt das Verhalten der Väter jener Bereitschaft hinterher. Vaterschaftspraxis wird durch eine Reihe von Einflussfaktoren bestimmt, in denen materielle Ressourcen nur eine Größe darstellen. So werden die Persönlichkeit des Vaters, die soziale Lage und das Milieu in welchem er sich befindet, seine Berufstätigkeit, die Partnerin, soziale Ressourcen und seine Kinder zu Haupteinflussfaktoren seines Vater-schaftskonzeptes und seiner Vaterschaftspraxis. Die vorliegende Arbeit versucht, diese Einflussfaktoren aus lebensweltorientierter Perspektive zu untersuchen und darauf aufbauend eine Väterarbeit zu skizzieren. Lebensweltorientierte Väterarbeit zielt demnach nicht nur auf Hilfe und Unterstützung für Väter in ihren individuellen Lebenslagen, sondern sie fokussiert auch auf die Veränderung von strukturell-politischen Rahmenbedingungen, um für den gesellschaftlichen Wandel adäquate gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen und dadurch den Vätern bessere Teilhabechancen in der Familie zu ermöglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

The society is changing, and with it the fathers. For several decades, there is talk of the "new" or "active" fathers who are committed to caring and active engagement in the family. But where are they? Fathers have changed, especially at the level of attitudes. The willingness to be egalitarian participate in the parental division of labor, has never been as high as today. Due to various reasons, not least for economic reasons, the behavior of fathers is lagging behind to their willingness. Paternity practice is determined by a number of factors, material resources are only one factor of many. Thus, the personality of the father, the social situation and the milieu in which he finds himself, his profession, his partner, the social resources and his children turn out to be the main influencing factors of his paternity concept and his practice of fatherhood. The present study attempts to examine these factors from lifeworld oriented perspective, and based on it, to outline a scheme of fatherwork. Lifeworld oriented fatherwork aims therefore not only on the help and support of fathers in their life situations, but it is also focused on the change of the structural-political framework in order to create an adequate legal framework for social change within the fathers have equivalent opportunities for participation in their families.