Titelaufnahme

Titel
Familienrecht in Österreich – alles neu? : Obsorge und Pflegschaftsverfahren im Fokus
Weitere Titel
Family law in Austria – a new one? In focus: Child´s custody and guardianship process
VerfasserWilfing, Raffaela
GutachterMusil, Verena
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuli 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Obsorge / Pflegschaftsverfahren / Kindschaftsrechts-Änderungsgesetz 2013 (KindNamRÄG 2013) / Familienrecht / Familiengerichtshilfe / Kinder- und Jugendhilfe / Kindeswohl / Familienunterstützungssyteme
Schlagwörter (EN)Child´s custody / guardianship process / Reform of Child´s Law 2013 (KindNamRÄG 2013) / Family Law / Family Court assistance / child and youth welfare services / child´s well-being / family support Systems
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die gesetzlichen Bestimmungen über die Obsorge in Österreich führten in den letzten Jahren immer wieder zu heftigen Diskussionen in der Öffentlichkeit. Seit Jahren wurde kritisiert, dass die gemeinsame Obsorge vom Willen beider Elternteile abhängig sei. Diese gesetzliche Regelung spiegelte nicht die heutige gesellschaftliche Lage wieder, in der immer mehr uneheliche Kinder geboren werden. Eine Reformierung der Gesetzesbestimmungen war daher unumgänglich. Mit dem Kindschaftsrechts-Änderungsgesetz 2013 gingen zahlreiche Neuerungen im Bereich der Obsorge einher, welche nicht nur zu gravierenden Auswirkungen für die Betroffenen, sondern auch zu vielfachen Änderungen im diesbezüglichen Pflegschaftsverfahren führen. Ein weiteres Ziel der Reform war demnach die Verbesserung der kindschaftsrechtlichen Verfahren, die in der Vergangenheit durch lange Verfahrensdauern und durch vielfache Rollenkonflikte zu negativen Auswirkungen für alle Beteiligten des Verfahrens führten. Die folgende Bachelorarbeit widmet sich den neuen Gesetzesbestimmungen rund um die Obsorge und das Pflegschaftsverfahren und setzt sich mit den Auswirkungen der Reform für das Verfahren und dessen Beteiligte auseinander, um am Ende die Frage beantworten zu können, ob die veränderte Gesetzeslage zu einer Verbesserung der Situation beitragen kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Legal provisions on children´s custody led to vehement public debates during past years in Austria. As main critic is mentioned that shared custody would depend on will of both parents. This legal regulation wouldn´t reflect today´s social situation where the number of children born to an unmarried mother constantly increases. It has became a necessity, that the respective law should be reformed. With the amendment of Child´s Law 2013 it came to a number of adjustments regarding child´s custody, causing not only sever impacts on persons concerned but bringing multiple modifications to guardianship process as well. A further aim of the reform was to improve the process on Child´s Law, which was characterized by long duration and role conflicts leading to negative impact on all persons involved. Following Bachelor Thesis focuses on law modifications around child´s custody and guardianship process, while discussing the effects of the reforms on involved persons as well as on the process itself. Finally the question will be discussed, if the reforms can contribute to a better situation during the whole guardianship process.