Titelaufnahme

Titel
Messmethoden in der Gerinnung und die Rolle der Hämolyse
Weitere Titel
Measurement methods in the haemostaseology and the role of haemolysis
VerfasserBinder, Andrea
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Messmethoden / Hämolyse / Präanalytik / Störfaktoren
Schlagwörter (EN)measurement methods / haemolysis / preanalytics / interferences
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Messmethoden in Gerinnungslabors und deren Funktion. Weiters werden Einfluss nehmende Störfaktoren, insbesondere die Hämolyse, thematisiert.

Folgende Forschungsfragen wurden durch Literaturrecherche behandelt:

Welche Messmethoden kommen im Bereich der Gerinnung zur Anwendung und wie funktionieren sie?

Welche Ursachen für hämolytische Proben gibt es und welche Auswirkungen haben sie auf die Messmethoden in der Gerinnung?

Welche probenabhängige Störfaktoren gibt es neben der Hämolyse und wie lassen sie sich vermeiden?

In Gerinnungslabors kommen koagulatorische, immunologische, chromogene und molekularbiologische Messmethoden zur Anwendung. Koagulatorische Methoden lassen sich in die manuelle Kipp- und Häkchenmethode, die mechanische-elektrische und die mechanisch-magnetische Methode und die optische Methode unterteilen. Bei den immunologischen Methoden, welche nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip arbeiten, kommt vor allem der Enzym Linked Immunosorbent Assay zum Einsatz.

Die Entstehung der Hämolyse ist variabel, dabei kommt es entweder krankheitsbedingt in vivo oder in vitro durch mechanische Einflüsse zum Abbau der Erythrozyten im Blut. Hämolyse als Störfaktor wird in der Literatur hauptsächlich bei chromogenen und immunologischen Verfahren erwähnt. Eine Studie belegt, dass auch innerhalb einer Messmethode nur einzelne Parameter durch Hämolyse verändert werden können.

Diese unterschiedlichen Angaben in der Literatur und die Beantwortung der nicht restlos geklärten Frage des Einflusses der Hämolyse auf Testergebnisse werden Grundlage für meine anschließende Bachelorarbeit sein.

Zusammenfassung (Englisch)

This work is concerned with the measurement methods in coagulation laboratories and their function. Also the sample-dependent errors, especially haemolysis, are discussed.

The following research questions were answered by using the literature:

Which measurement methods are used in coagulation laboratories and how do they work?

What kind of haemolytic samples are there and which kind of effect on measurement methods do they have?

Which sample-dependent errors excluding haemolysis exist and how can they be avoided?

In coagulation laboratories coagulatory , immunological, chromogenic and molecular biological methods of measurement are used. Coagulatory methods can be divided in the manual tick- and tilt-method, the mechanical-electrical the mechanical-magnetic method and the optical method. Out of the immunological methods which operate according to the key-lock principle, especially the enzyme linked immunosorbent assay is used.

The origins of haemolysis are variable. There are in vivo reasons, for example illness and in vitro reasons, for example mechanical influences, resulting in a reduction of erythrocytes in the blood. Haemolysis as a sample-dependent error is mentioned in the literature mainly in chromogenic and immunological methods . A study shows that even within a measuring method only individual parameters can be altered by haemolysis.

These different information in the literature and the incomplete answering of the effect of haemolysis on test results will be the basis for my following bachelor thesis.