Titelaufnahme

Titel
Systematischer Review der unterschiedlichen Spermienpräparationstechniken für intrauterine Insemination bei eingeschränkter Spermienqualität
Weitere Titel
Systematic review of different sperm processing methods used to improve limited sperm quality for intrauterine insemination
AutorInnenFlandorfer, Julia
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)intrauterine Insemination / Spermienpräparationstechniken / Swim-up / Dichtegradientenzentrifugation / Glaswollen-Filtration / Spermiogramm
Schlagwörter (EN)intrauterine insemination / sperm processing method / swim-up / density gradient centrifugation / glass wool filtration / spermiogram
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die intrauterine Insemination (IUI) ist eine bewährte First-Line-Therapiemöglichkeit für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. Im Vergleich mit anderen Behandlungen ist sie kostengünstig, wenig invasiv und führt bei den verschiedensten Indikationen zu einer verbesserten Schwangerschaftsrate. Bei dieser Technik wird aufbereitetes Ejakulat in das Cavum uteri der Patientin eingebracht. Für die Spermienpräparation gibt es die verschiedensten Techniken.

Diese Arbeit befasst sich mit dem Vergleich der Vor- und Nachteile der Swim-up Methode, der Dichtegradientenzentrifugation und der Glaswollen-Filtration.

Wichtige Parameter, mit denen man die Qualität der aufbereiteten Probe für eine IUI bewerten kann, sind vor allem die Gesamtanzahl und die Anzahl an motilen Spermien nach der Präparation.

Da die Menge an präparierten Spermien bei der Swim-up Methode nur sehr gering ist, eignet sich diese Präparationstechnik nur bedingt für die Anwendung bei intrauteriner Insemination. Die Dichtegradientenzentrifugation und die Glaswollen-Filtration haben hingegen eine hohe Ausbeute an motilen Spermien. Die Glaswollen-Filtration kann durch gebundene Proteine modifiziert werden und wirkt dadurch stark selektierend auf die Spermatozoen. Die verwendete Glaswolle kann jedoch die Spermien schädigen, und die aufreinigende Wirkung der Präparationstechnik ist geringer, als die der anderen Methoden. Die Dichtegradientenzentrifugation führt zu einem sehr guten Ergebnis, ist jedoch wegen der speziell dafür benötigten Materialien etwas teurer.

Zusammenfassung (Englisch)

Intrauterine insemination (IUI) is a proven first-line treatment for couples with impaired fertility. In comparison with other treatments, it is cheap, less invasive and results in improved pregnancy rates, related to different indications. There are a variety of techniques for sperm preparation.

This work deals with the comparison of the advantages and disadvantages of the swim-up method, density gradient centrifugation and glass wool filtration.

Important parameters to evaluate the quality of the prepared sample for IUI are especially the total sperm count and the number of motile sperm after preparation.

The swim-up method is conditionally used in IUI, because of the very low amount of prepared sperm. The yield of motile sperm after density gradient centrifugation and glass wool filtration is high. The glass wool filtration is modified by binding proteins to the glass wool. This leads to a strong selection of the spermatozoa. But the used glass wool can damage the spermatozoa, and the clean up effect on the ejaculate is lower than the effect of the other methods. The density gradient centrifugation leads to very good results, but is slightly more expensive because of the special materials needed.