Titelaufnahme

Titel
Resistenzmechanismen von Enterobakterien und Pseudomonas aeruginosa gegenüber β-Laktame : Klinische Relevanz und Nachweismethoden
Weitere Titel
resistancemechanisms of Enterobacteriaceae and Pseudomonas aeruginosa to β-lactame clinical relevance and detection methods
AutorInnenSenk, Stefan
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)β-Laktam / β-Laktamasen / ESBL / Carbapenemasen / EuCAST
Schlagwörter (EN)β-lactam / β-lactamase / ESBL / carbapenemase / EuCAST
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung

In dieser Arbeit werden die verschiedenen Resistenzmechanismen gegenüber β-Laktame, mit besonderem Augenmerk auf die β-Laktamasen, beschrieben.

Die β-Laktam Antibiotika sind die in Europa am häufigsten eingesetzten antimikrobiellen Substanzen. Sie sind für die Therapie verschiedenster bakterieller Infektionen essentiell. Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der genauen Einteilung der β-Laktame. Es werden folgende Gruppen unterschieden: Penicilline, Cephalosporine, Carbapeneme und Monobactame. Diese Gruppen können anhand ihres Wirkungsspektrums sowie nach der chemischen Struktur unterschieden und in weitere Untergruppen eingeteilt werden.

Die Produktion von β-Laktamasen gilt als bedeutendster Resistenzmechanismus gegen die β-Laktame und ist besonders bei Enterobakterien und Pseudomonas aeruginosa weit verbreitet. β-Laktamasen sind Enzyme, die den β-Laktamring der Antibiotika spalten und somit inaktivieren können. Die Enzyme werden nach ihrem Substratspektrum in Gruppen oder nach ihrer molekularen Struktur in Klassen eingeteilt. Die effektivsten Enzyme sind die Breitspektrum-β-Laktamasen (ESBL), und die Carbapenemasen. Das Auftreten dieser besonders wirksamen Enzyme variiert europaweit stark. In einigen Teilen Europas verlangt die epidemiologische Situation besondere Aufmerksamkeit.

Für die Überwachung der Resistenzsituation und für eine effektive Therapie ist die Detektion von vorhandenen Resistenzen in der Routinediagnostik wesentlich. Dafür stehen phänotypische und genotypische Methoden zur Verfügung. Für den späteren internationalen Vergleich der Resultate sind jedoch Richtlinien zur Durchführung der Methoden nötig. In Europa werden diese Richtlinien von dem European Commitee On Antimicrobial Susceptibility Testing (Eucast) festgelegt und frei zugänglich im Internet veröffentlicht.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with different bacterial mechanisms causing resistance to β-lactams, with special attention to the β-lactamases.

β-lactam antibiotics are the most commonly used antimicrobials in Europe. They are essential for the treatment of various bacterial infections. The first part of the thesis describes the classification of β-lactams. Following groups can be distinguished: penicillins, cephalosporins, carbapenems and monobactams. These groups differ through their spectrum of activity as well as through their chemical structure and can be further divided in sub-groups.

The production of β-lactamases is the most significant mechanism of resistance to the β-lactams and can be particularly found in Enterobacteriaceae and Pseudomonas aeruginosa. β-lactamases are enzymes that cleave the β-lactam ring of the antibiotics, rendering them inactive. These enzymes can be divided in functional groups, according to their substrate spectrum, and molecular classes, based on their molecular structure. The most effective β-lactamases are the Extended-Spectrum-β-Lactamases (ESBL) and the carbapenemases. The occurrence of these very effective enzymes varies widely throughout Europe. In some parts of Europe the epidemiological situation requires special attention.

For the Surveillance of antibiotic resistance and for an appropriate therapy the detection of resistance mechanisms in clinical laboratories is essential. Various phenotypic and genotypic detection methods are currently available. However, to ensure subsequent international comparison of the results guidelines for the different methods are necessary. In Europe these guidelines are defined and published online by the European Commitee On Antimicrobial Susceptibility Testing (Eucast).

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