Titelaufnahme

Titel
Pharmakologische Interventionen bei chronisch entzündlichen Erkrankungen
Weitere Titel
Pharmacological interventions in chronic inflammatory diseases
VerfasserZila, Nina
GutachterGerner, Christopher
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Akute Entzündung / Akutphasenreaktion / Akute-Phase-Reaktion / Akutphasenproteine / Akute-Phase-Proteine / Analgetika / Antiphlogistika / Arachidonsäure / Chronische Entzündung / C-reaktives Protein / CRP / Cyclooxygenase / Entzündung / Nichtsteroidale Antiphlogistika / Prostaglandine / Schmerz / Tumornekrosefaktor α / TNFα
Schlagwörter (EN)Acute inflammation / Acute phase response / Acute phase proteins / Analgetic / Anti-inflammatory drugs / Arachidonic acid / Chronic inflammation / C-reactive protein / Cyclooxygenase / Inflammation / Non-steroidal anti-inflammatory drugs (NSAIDs) / Prostaglandins / Pain / Tumour necrosis factor α / TNFα
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Eine Entzündung ist definitionsgemäß die Folge einer Abwehrreaktion des Immunsystems. Normalerweise gilt der entzündliche Prozess als positiver Abwehrmechanismus, der für den Regenerationsprozess der Körpers enorme Wichtigkeit hat. Dennoch kommt es in einigen Fällen zu überschießenden Immunreaktionen und auch zur Chronifizierung der Entzündung. Chronisch entzündliche Prozesse spielen bei vielen Erkrankungen, wie beispielsweise Morbus Alzheimer, Tumorgeschehen, Morbus Crohn, Multipler Sklerose und Rheumatoider Arthritis eine entscheidende Rolle in der Pathophysiologie. Oftmals ist aus pharmakologischer Sicht lediglich eine Behandlung der Symptome und nicht aber die Beeinflussung des tatsächlichen Krankheitsverlaufes möglich. Es liegt nahe, dass die alleinige Betrachtung der Leukozyten als immunkompetente Zellen für einen erfolgreichen Therapieansatz nicht ausreicht. Weitere Zelltypen, wie Fibroblasten und Endothelzellen, zeigen sich ebenfalls entzündlich aktiviert und in das Geschehen involviert. Eine neue Betrachtung der Situation ist notwendig, denn trotz effizienter Antiphlogistika bleiben chronisch entzündliche Krankheiten weiterhin schwer therapierbar. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen und Symptomen der Entzündung, nennt im Entzündungsgeschehen bedeutsame Proteine und Mediatoren und dokumentiert die Behandlung mittels handelsüblicher Antiphlogistika.

Zusammenfassung (Englisch)

Inflammation can primarily be seen positive, as it is the result of a defence reaction of the immune system. However the situation changes, when it leads to an excessive immune reaction and/or chronic inflammation. Inflammatory processes play a significant role in the pathophysiology of many diseases, such as Alzheimer's disease, tumour events, Crohn's disease, multiple sclerosis and rheumatoid arthritis. From the pharmacological point of view it is often merely possible to treat the symptoms and not to influence the actual course of disease. It is obvious that the sole consideration of the leukocytes (as immune-competent cells) is not sufficient for a successful therapeutic approach. Other cell types such as fibroblasts and endothelial cells are also involved in the inflammatory process. A different view on the situation is needed, because despite the existence of efficient anti-inflammatory drugs, chronic inflammatory diseases still remain difficult to treat. The present work deals with the causes and symptoms of inflammation, names important proteins and mediators in the inflammatory process and characterizes treatment using available anti-inflammatory drugs.