Titelaufnahme

Titel
Zur Beteiligung an Unternehmen - Betriebsvermögen oder Privatvermögen auch unter dem Aspekt Missbrauch
Weitere Titel
Investment in companies - business assets or personal assets from the aspect of abuse
VerfasserHirner, Herbert
Betreuer / BetreuerinKallina, Andreas
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)außerbetriebliches Vermögen / gewillkürtes Betriebsvermögen / Missbrauch / notwendiges Betriebsvermögen / Privatvermögen / Scheingeschäft / verdeckte Ausschüttung / wirtschaftliche Betrachtungsweise
Schlagwörter (EN)outplant business assets / voluntary business property / abuse / essential business assets / personal assets / sham business / hidden profit distribution / economic perspective
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Beteiligungen bei Gewinnermittlung nach § 5 EStG, die im Betriebsvermögen gehalten werden und deren Zweck hauptsächlich die Steuervermeidung ist.

Dabei geht es primär um die Abgrenzung zwischen gewillkürten Betriebsvermögen und Privatvermögen. Gewillkürtes Betriebsvermögen kann grundsätzlich nur dann vorliegen, wenn die Beteiligung irgendwie dem Betrieb dient. Eine Beteiligung kann nicht willkürlich ins Betriebsvermögen aufgenommen werden, wenn es nur steuerliche Gründe dafür gibt.

Das gewillkürte Betriebsvermögen hat sich aus dem Handelsrecht entwickelt. Es gibt Wirtschaftsgüter, die ihrem Wesen nach sowohl zum Betriebsvermögen als auch zum Privatvermögen gehören können. Der Unternehmer sollte ein Wahlrecht haben. Gerade hier ist es oft schwierig, eine Grenze zu ziehen, ob die Aufnahme ins Betriebsvermögen wirklich zur Stärkung des Betriebes dient oder nur steuerliche Abzugsmöglichkeiten geschaffen werden, die bei Beteiligungen im Privatvermögen nicht möglich wären.

Zusätzlich werden oft mit der Beteiligung zusammenhängende Vorgänge, die grundsätzlich dasselbe Schicksal haben, steuerlich in Abzug gebracht.

Beleuchtet wird auch Rechtsprechung zur außerbetrieblichen Sphäre einer Kapitalgesellschaft.

Abschließend wird noch auf die verfahrensrechtlichen Bestimmungen der §§ 21 bis 23 BAO (wirtschaftliche Betrachtungsweise, Missbrauch und Scheingeschäfte) eingegangen.

Auf Verlustbeteiligungen mit besonderem Unternehmensschwerpunkt iSd § 2 Abs 2a EStG wird nicht eingegangen.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper deals with investments in profit determination under § 5 Income Tax Act, which are held as business assets and whose main purpose is tax avoidance.

It is primarily concerned with the distinction between voluntary business property and private assets. Generally, voluntary business assets can only be found if the participation somehow serves the operation. An investment cannot be arbitrarily taken into the operating assets merely for tax reasons.

The voluntary business property has developed from commercial law. There are assets that can include both business assets and personal assets by their nature. The entrepreneur should have the right to decide. In this very case it is often difficult to draw the line if the recording really serves to strengthen the company´s business assets or if only tax deduction opportunities are being created, which would not be possible with investments in private assets.

In addition, the involvement of inter-related procedures, which basically face the same fate, is often tax-deducted.

A closer look shall also be taken at case law on a corporation´s sphere outside the enterprise.

Finally, procedural provisions of §§ 21 to 23 BAO (economic approach, abuse and sham transactions) will be dealt with.

Loss of investments with a company´s particular focus within the meaning of § 2 N 2a Income Tax Act will not be addressed.