Titelaufnahme

Titel
Zwischen zwei Welten - Frührehabilitative Herausforderungen an die Intensivpflege am Beispiel des schweren Schädel-Hirn-Traumas
Weitere Titel
Amongst two worlds - Early rehabilitation challenges in Intensive Care treatment of severe brain injury
VerfasserNeuhauser, Iris
GutachterBeichler, Helmut
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Schädel-Hirn-Trauma / Frührehabilitation / Intensivpflege
Schlagwörter (EN)severe brain injury / early rehabilitation / intensive care
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das schwere Schädel-Hirn-Trauma stellt die häufigste Todesursache von Personen zwischen dem 15. und 45. Lebensjahr dar. Eine sich stets optimierende Notfallmedizin und die verbesserten klinischen Versorgungs-möglichkeiten führten zwar zu einem Rückgang der Mortalität, jedoch auch zu einer höheren Zahl an Überlebenden, welche später mit schweren Beeinträchtigungen sowohl im sozialen als auch im beruflichen Alltag zu kämpfen haben.

Der moderne Ansatz der Frührehabilitation, welcher bereits auf Intensivstationen Anwendung findet, soll den Genesungsverlauf der Betroffenen positiv beeinflussen und ihnen somit eine bessere Chance der Reintegration in die Gesellschaft bieten.

Die folgende Literaturarbeit soll die Besonderheiten in der Intensivpflege von Menschen mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma darstellen und auf die wichtigsten Interventionsmöglichkeiten für das Gesundheits- und Krankenpflegepersonal in Hinblick auf Frührehabilitation und Förderung eingehen.

Diese Arbeit soll den Begriff „Frührehabilitation“ im Allgemeinen sowie die daraus resultierenden Maßnahmen für die Intensivpflege von Menschen mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma darstellen. Diese Maßnahmen beinhalten nicht nur die Lagerung, Mobilisation, Hygienemaßnahmen und Konzepte wie die Basale Stimulation und die Kinästhetik, sondern auch therapeutische Maßnahmen wie die Regulation der Körpertemperatur und des Hirndrucks.

Ziel dieser Arbeit ist es, dem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal einfache Wege zur Integration der Frührehabilitation aufzuzeigen, um einen größtmöglichen Effekt für die Genesung derer Patienten erreichen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Severe brain injury is the most frequent cause of death for people between 15 and 45 years of age. A steadily progressing emergency medicine and improved clinical supply options have led to a decline of mortality, but also to a higher number of survivors who have to battle with severe impairments in their social as well as their professional lives.

The modern approach of early rehabilitation, which can be applied in intensive care units already, is to positively influence the recovery of those affected and thereby provide them with a better chance of reintegration into society.

The following literature review presents the particularities in intensive care of people with severe traumatic brain injury and represents the most important interventions nurses can implement in rehabilitation and promotion.

Early rehabilitation shall be explained in general. Next, specific nursing interventions such as thermoregulation, patient positioning, mobilization, hygiene measures and concepts supporting early rehabilitation such as basal stimulation and kinaesthetics shall be shown.

The analysis of the current literature shows that basal offers especially can affect early rehabilitation positively. The aim of this work is to demonstrate simple ways of early rehabilitation to nurses to help them achieve a positive effect for their patients.