Titelaufnahme

Titel
Das schwere Schädel-Hirn-Trauma und die pflegerischen Aspekte von der Akutphase bis zur Rehabilitation
Weitere Titel
The severe cranio - cerebral injury and nursing aspects of the acute to rehabilitation
VerfasserYilmaz, Hülya
GutachterRosenberger, Martina
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Schädel-Hirn-Trauma / Primäre Hirnschäden / Sekundäre Hirnschäden / Blutungen / Rehabilitationsphasen / Basale Stimulation / Neurologie / Neurochirurgie
Schlagwörter (EN)Craniocerebral injury / Primary brain damage / Secondary brain damage / Bleeding / Rehabilitation phases / Basal Stimulation / Neurology / Neurosurgery
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In Österreich erleiden laut Bundesministerium für Gesundheit etwa 2.000 Personen jährlich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma (SHT). Beim Schädel-Hirn-Trauma können primäre und sekundäre Schädigungen unterschieden werden, wobei die sekundären Schädigungen durch eine entsprechende Behandlung teilweise oder auch vollständig verhindert werden können. Als statistisch signifikante Faktoren für Überleben und erfolgreiche Rehabilitation erwiesen sich Alter, Verletzungsschwere, neurologischer Status am Unfallort und Qualität der Erstversorgung.

Beim Schädel-Hirn-Trauma liegt eine kombinierte Schädel-Hirnverletzung in unterschiedlichem Schweregrad als Folge einer äußeren Gewalteinwirkung vor. Schädel-Hirn-Traumen werden anhand der Dauer der Bewusstlosigkeit in drei Grade eingeteilt. Der Schweregrad drückt sich auch in der Tiefe der Bewusstseinsstörung nach dem sogenannten Glasgow-Koma-Skala aus. Bei schwerster Hirnschädigung kommt es zu einer Störung der lebenswichtigen Funktionen, der Steuerung des Bewusstseins, des Kreislaufs, der Herztätigkeit und der Atmung in Form des Komas, das eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich macht. Die Rehabilitation ist bereits in der Akutphase von großer Bedeutung. Um sekundäre Komplikationen zu vermeiden, wird hier auf die pflegerische Überwachung der wichtigen Vitalparameter, Lagerung, sowie Optimal versus Minimal Handling eingegangen. In den einzelnen Rehabilitationsphasen werden die pflegerischen Tätigkeiten immer wieder hervorgehoben. Wichtig ist hier die interdisziplinäre Zusammenarbeit, sowie die Zusammenarbeit mit Angehörigen. Zuletzt wird das Konzept - die Basale Stimulation beschrieben. Zur Vermeidung einer Hirndrucksteigerung wurden besonders die beruhigende Ganzkörperwaschung, sowie die schweißreduzierende Körperpflege hervorgehoben.

Zusammenfassung (Englisch)

According to the Federal Ministry of Health in Austria suffer about 2,000 people each year a severe traumatic brain injury (TBI). When cranio-cerebral trauma, primary and secondary lesions can be distinguished, the secondary damage can be completely or partially prevented by appropriate treatment. As statistically significant factors for survival and successful rehabilitation to age, severity of injury, neurological status proved at the scene and quality of primary care. When cranio-cerebral injury combined traumatic brain injury is in varying degrees of severity as a result of an outside impact. Cranio-cerebral trauma are divided into four grades based on the duration of unconsciousness. The severity is also reflected in the depth of disturbance of consciousness after the Glasgow-Coma-Scale out. In severe brain damage leads to disruption of vital functions, the control of consciousness, circulation, heart function and respiration in the form of coma, which makes intensive medical treatment required. Rehabilitation is already in the acute phase of great importance. In order to avoid secondary complications will be discussed here on the nursing supervision of the important vital signs, storage, and Optimal versus minimal handling. In the individual rehabilitation phases, the nursing activities are emphasized again and again. Important here is the interdisciplinary cooperation, and collaboration with families. Recently, the concept - described the basal stimulation. To avoid Intracranial pressure particularly soothing body wash, as well as the sweat reducing body care were highlighted.