Titelaufnahme

Titel
Ein Einblick in die Geburtshilfe Boramas
Weitere Titel
An insight into the obstetrical health care of Borama
VerfasserLangschwert, Roxana
GutachterKutalek-Mitschitczek, Brigitte
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Borama / Gesundheitssystem Somaliland / Kindersterblichkeit / Müttersterblichkeit / Somalia / Somaliland / Weibliche Genitalverstümmelung/-beschneidung
Schlagwörter (EN)Borama / Children mortality / Female Genital Mutilation/Cutting / Health care system Somaliland / Maternal mortality / Somalia / Somaliland
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Thematik: Die vorliegende Arbeit beschreibt die geburtshilfliche Situation in Borama, die Hauptstadt der Awdal-Region Somalias. Es werden die geburtshilflichen Institutionen, deren Arbeitsweise und Organisation vorgestellt. Da Somalia die zweit- und dritthöchste Kinder- und Müttersterblichkeitsrate aufzeigt, werden die Maßnahmen, die zur Senkung der Kinder- und Müttersterblichkeitsrate in Borama beitragen sollen, aufgezeigt.

Methode: Die ausgewählte Methodik basiert auf Literaturrecherchen unter Zuhilfenahme diverser Homepages: CIA World Factbook, COOPI, Merlin, Somaliland, UNICEF, und WHO; und anderen schriftlichen Quellen, sowie auf eine Anlehnung des interpretativen ethnografischen Modells in Bezug auf die historische Entwicklung, die kulturellen Hintergründe, die sozio-ökonomischen Faktoren, die im Feld getätigten Beobachtungen und die vor Ort erhobene Datensammlung.

Forschungsfragen Welche Versorgung erhält eine Schwangere, Gebärende bzw. Wöchnerin in Borama? Welche Gesundheitsinstitutionen gibt es für Schwangere, Gebärende bzw. Wöchnerinnen und wie sind diese organisiert? Welche Maßnahmen wurden gesetzt um die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate in Borama zu senken?

Ergebnisse: Die geburtshilfliche Versorgung in Borama ist durch einen niederschwelligen Zugang für Schwangere, Gebärende und Wöchnerinnen bzw. Mütter in Verhältnis zu anderen Teilen Somalilands gut gedeckt. Die Institutionen und deren Organisation, sowie das Gesundheitssystem als solches konnten vorgestellt werden. Die Maßnahmen zur Besserung der Mortalitätsrate haben gezeigt, dass, durch das Engagement des landeseigenen Gesundheitspersonals, das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung gestärkt wurde. Das neu gestärkte Bewusstsein zeigt eine Besserung in Bezug auf: Hygienemaßnahmen, Impfungen, FGM/C, Müllentsorgung, sowie Schwangerenvorsorge und postnatale Betreuung. Damit können viele Pathologien vorab vermieden bzw. rechtzeitig behandelt werden können.

Zusammenfassung (Englisch)

Topic: This thesis describes the obstetrical situation of Borama, which is the capitol of the Awdal-region in Somalia. The obstetrical health care facilities, their methods and their organization are being presented. The infant and maternal mortality is the worlds second and third-highest of the world. Due to this fact the actions to lower this number are also being illustrated.

Method: The method of choice for this paper is on the one hand literature research in the internet on homepages of organisations such as CIA World Factbook, COOPI, Merlin, Somaliland, UNICEF, WHO and other literature. On the other hand it’s based on the structure of the symbolic anthropology regarding the historical development and the cultural background, the socio-economic factors and the data and observations which where collected during a three months internship in Borama.

Research questions: What kind of obstetrical health care services do the Borama women receive? What kind of obstetrical health care facilities exist in Borama? What actions were induced to decrease children and maternal mortality?

Results: The obstetrical health care services in Borama are, compared to other regions of Somaliland, due to it’s low-threshold access to health care facilities, good. These facilities and their organisation have been succesfully displayed The action to decrease children and maternal mortality showed, that they are strongly based on a communal level by public health care students and community midwifes, as well as by the government and financial aid from INGOs. The achievements of this community activity revealed that the health awareness regarding hygiene, vaccination, FGM/C solid waste management, antenatal care, postnatal care and many other things improved.