Titelaufnahme

Titel
Evidenzen zum CO-OP-Ansatz bei Kindern mit Asperger Syndrom
Weitere Titel
Evidence for the CO-OP approach for children with Asperger Syndrome
VerfasserVock, Verena
Betreuer / BetreuerinSchönthaler, Erna
Erschienen2015
Datum der AbgabeFebruar 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kognitive Orientierung bei der alltäglichen Betätigungsausführung / CO-OP / Kinder / Asperger Syndrom / Kognitive Strategien
Schlagwörter (EN)Cognitive Orientation to daily Occupational Performance / CO-OP / Children / Asperger syndrome / Cognitive strategies
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Das Ziel dieser Arbeit ist, die aktuellen Evidenzen zum CO-OP-Ansatz bei Kindern mit Asperger Syndrom (AS) darzulegen. Sie gibt einen Überblick über die vorhandenen Studien, zeigt deren Inhalte auf und vergleicht diese.

Methode: Es wurde zwischen 21.02.2014 und 28.02.2014 in den Datenbanken CINAHL, PubMed, The Cochrane Library und OTseeker nach Artikeln gesucht. Zuvor wurden klare Ein- und Ausschlusskriterien definiert. Die fünf daraus resultierenden Studien wurden anhand des McMaster-Formulars kritisch beurteilt und in die Evidenzpyramide nach Tomlin und Borgetto eingeteilt.

Ergebnisse: Alle drei quantitativen Studien, die sich mit der Wirksamkeit des CO-OP-Ansatzes auseinandersetzten, konnten eine klinisch signifikante Verbesserung in den von den Kindern formulierten Zielen nachweisen. Zwei quantitative Studien, die sich auf den „time-use“ fokussierten, zeigten, dass bei motorischen Zielen die Strategie „TUN“ im Vordergrund stand, wohingegen bei sozialen und organisatorischen Ziele die Strategie „PLAN“ am öftesten angewendet wurde. Unterstützung wurde nur selten benötigt, unabhängig von der Art des Zieles.

Conclusio: Alle Studien zeigten, dass der CO-OP-Ansatz bei allen Kindern zu einer Verbesserung der Performanz führte. Jedoch gab jede Studie an, dass aufgrund der geringen Stichproben weitere Studien mit mehreren TeilnehmerInnen und einer Versuchs- und Kontrollgruppe nötig seien. Des Weiteren könne man die Ergebnisse nicht auf alle Kinder mit AS umlegen.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction: This literature review is concerned with the depiction of evidence for the CO-OP approach for children with Asperger Syndrome (AS). It gives an overview about all existing studies to this issue, points up their contents and compares them. The aim of this paper is to unveil the current evidence for the CO-OP approach for children with AS.

Methods: A literature search in the databases CINAHL, PubMed, The Cochrane Library and OTseeker between the 21st and the 28th of February was undertaken to find articles. Explicit inclusion and exclusion criteria were defined before the search. The five selected studies were rated with the McMaster form and were classified by the evidence-pyramid by Tomlin and Borgetto.

Results: All three quantitative studies, which exposed the effectiveness of the CO-OP approach, indicated a clinical significant improvement in all goals by the children. Two quantitative studies, which focused on the time-use, showed that “DO” was the only global strategy concerning motor-based goals, which was used in all ten intervention sessions. “PLAN” was the most common strategy addressing social and organizational goals. Independent from the goal, guidance was not required very often.

Conclusion: All studies showed an improvement in the performances of the children. Furthermore there is a need for further studies using the CO-OP approach with larger numbers of participants and a control and comparison group. The results of the studies cannot be generalized for all children with AS.