Titelaufnahme

Titel
Molekulare Effekte des Gehirnhormons in Platynereis dumerilii
Weitere Titel
Molecular effects of the brain hormone in Platynereis dumerilii
VerfasserKrauditsch, Christian
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuli 2014
SpracheEnglisch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Platynereis dumerilii / Regeneration / Methylfarnesoate / Methopren tolerant / In-situ-Hybdridisierung
Schlagwörter (EN)Platynereis dumerilii / Regeneration / Methyl farnesoate / Methoprene tolerant / In-situ-hybdridisation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Polychaet Platynereis dumerilii, ein Modellorganismus der Evolutionären Entwicklungsbiologie, besitzt wie die meisten anderen Anneliden die Fähigkeit verlorene Körpersegmente zu regenerieren. Wie frühere Studien bewiesen, ist für eine erfolgreiche Regeneration ein Hormon notwendig, das im Prostomium produziert wird. Dieses Hormon ist mit großer Wahrscheinlichkeit Methylfarnesoat, ähnlich des in anderen Spezies vorkommenden Juvenilhormons. Die Expression mehrerer Gene während der Regeneration ist bekannt, darunter hox3, das aus diesem Grund als Markergen für In-situ-Hybdrisierungen verwendet werden konnte, um Regeneration auf molekularer Ebene zu zeigen. Zusätzlich konnte das Entstehen neuer Nervenfasern durch Antikörperfärbung gegen acetyliertes Tubulin sichtbar gemacht werden. Ein Ziel dieser Bachelorarbeit war das Induzieren von Regeneration in kopflosen Fragmenten von Platynereis dumerilii durch Zugabe von Methylfarnesoat (MF), um zu demonstrieren dass MF das gesuchte Hormon ist. Diese Experimente waren jedoch nur zum Teil erfolgreich. Das zweite Ziel war die Untersuchung der Expression von Methopren tolerant, einem wahrscheinlichem Rezeptor für MF, während der Regeneration und im Vergleich zu kopflosen Würmern durch In-situ-Hybridisierung (ISH) und quantitativer PCR (qPCR). Während die Ergebnisse der ISH unklar waren, bestätigten die Resultate der qPCR eine erhöhte Expression von Methopren tolerant in Regeneraten.

Zusammenfassung (Englisch)

The polychaete Platynereis dumerilii, a model organism for evolutionary developmental biology, like most other annelids, has the ability to regenerate lost body parts (posterior segments). Previous studies have shown that a hormone produced in the prostomium is necessary for successful regeneration. The best candidate is the juvenile hormone like Methyl farnesoate. Since several genes are known to be activated during regeneration, using one of these, hox3, as marker gene in in-situ-hybridisation allowed us to show regeneration on a molecular level. Another approach was to show the development of new nerve fibres by using Tubulin-acetylated antibody staining. One aim of this bachelor thesis was to induce regeneration in headless fragments by adding Methyl farnesoate (MF), thus proving that MF is the only hormone necessary. These experiments were only partly successful. The second aim was to examine the expression of Methoprene tolerant, a putative receptor for MF during regeneration and in comparison to headless fragments, using in-situ-hybridisations (ISH) and quantitative PCR (qPCR). Although the ISH showed no clear results, qPCR confirmed a higher expression of Methoprene tolerant in posterior regenerates.