Titelaufnahme

Titel
Visuelle Bewertung der Bildkomprimierung computertomographischer Datensätze unter Verwendung einer Visual-Analyse-Grading-Scale
Weitere Titel
Visual assessment of compressed computed tomographic data sets using a Visual-Analysis-Grading-Scale
AutorInnenUnger, Andreas
GutachterSchneckenleitner, Christian
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)VAGS / VGA / Visual Analysis Grading Scale / Kompression / JPEG / DICOM / PACS / Teleradiologie
Schlagwörter (EN)VAGS / VGA / Visual Analysis Grading Scale / Compression / JPEG / DICOM / PACS / Teleradiology
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit befasst sich mit der Bilddatenkomprimierung von computertomographischen Datensätzen.

Aufgrund der steigenden radiologischen Datenmengen in der Medizin wird der Ruf nach Komprimierung immer größer. Für Krankenanstalten und Ordinationen ist es finanziell gesehen besser Daten zu komprimieren, als in neue Hardware zu investieren. Mit der Bilddatenkomprimierung steigt aber auch das Problem, dass die Bilder an Qualität verlieren. Je höher die Komprimierungsrate ist, umso niedriger ist schlussendlich die Bildqualität.

Die Arbeit befasst sich mit dieser Problematik und will die Fragen klären, bis zu welchem Grad man komprimieren kann ohne sichtbare Qualitätsverluste zu erhalten. Bei der Methode handelt es sich um eine Visual-Analysis-Grading-Scale. Dabei wurden zehn Probanden und Probandinnen komprimierte CT-Bilddatensätze aus den Körperbereichen Abdomen, Thorax und Gehirn gezeigt. Diese sollten anhand des visuellen Bildeindruckes, im Vergleich mit einem Referenzbild, anhand einer relativen VAGS bewertet werden.

Weiters wird geklärt, wie viel Speicherplatz man sich mit komprimierten CT- Datensätzen ersparen kann.

Die VAGS kam zum Ergebnis, dass die Bildqualität davon abhängt, von welchem Körperteil CTs gemacht und komprimiert werden. Thoraxschnitte lassen sich besser komprimieren als Schnitte des Gehirns. Weiters hängt die Qualität auch von den Qualitätskriterien, nach denen beurteilt wird, ab. Bei der Bewertung der Homogenität zeigt sich, dass die Qualität stärker sinkt als bei der Bewertung der Strukturdifferenzierung.

Speicherplatz lässt sich mit der Art der Komprimierung, welche in dieser Arbeit angewendet wurde, nicht viel einsparen. Der Grund liegt im entstehenden DICOM Dateiformat. Man müsste die Aufnahmen in einem anderen Format (bsp: .jpg) speichern, um Speicherplatz einzusparen.

Zusammenfassung (Englisch)

This work deals with image compression of computed tomographic datasets.

Because of the fast growing radiologic amount of data compression is becoming increasingly important. For hospitals and other medical institutions it is financially better to compress their data than to invest in new hardware. The problem with image compression is the deteriorating image quality. The higher the compression ratio the lower the image quality.

This work deals with this problem and clarifies the question at which compression ratio there is no visible loss of quality. A Visual-Analysis-Grading-Scale is the method that is used to deal with this question. Abdominal, thoracic and brain CT slices were shown to ten probands. They had to compare the compressed images with a reference image and rate the image quality with a relative VAGS.

Furthermore, this work shows how much disk space could be saved with compressed images.

The result of this VAGS study was that image quality depends on the part of the body the CT scans were taken. Thoracic scans are better to compress than scans of the brain. The quality also depends on the various criteria. The probands should rate the compressed images according to homogeneity and structure differentiation. The evaluation of the VAGS shows that the compression ratio could be higher in the assessment of structure differentiation as in the assessment of homogeneity.

With the compression algorithm used in this work the saving of disc space isn’t high. The reason is the DICOM file format, which is created with this type of compression. To save space the scans should be saved in a different file format (e.g.: .jpg).