Titelaufnahme

Titel
EZA Praktikum - Chance oder Hindernis für das Berufsfeld Soziale Arbeit in Österreich?
Weitere Titel
Internships in context of development assistance - Opportunity or obstacle in the professional field for social workers in Austria?
VerfasserHanauer, Sabine
GutachterKlawatsch-Treitl, Eva
Erschienen2014
Datum der AbgabeNovember 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Berufsfeld / Entwicklungszusammenarbeit / Interkulturalität / International / Kompetenzen / Praktikum
Schlagwörter (EN)Professional field / Development assistance / Interculturality / International / Skills / Internship
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zuge der Ausbildung zur Sozialarbeiterin beziehungsweise zum Sozialarbeiter an der FH Campus Wien ist die Absolvierung eines Praktikums Pflicht. Dabei soll den Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, ihr theoretisch erlerntes Wissen in die Praxis umzusetzen. Ob dieses Praktikum im In- oder Ausland absolviert wird, steht den Studierenden hierbei offen. Diese Arbeit setzte sich mit jenen Studierenden auseinander, die sich für ein Auslandspraktikum im Rahmen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit entschieden haben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, ob die Absolvierung eines solchen EZA-Praktikums den Studierenden als Hindernis, oder vielmehr als Chance am österreichischen Arbeitsmarkt gilt. Mittels narrativen Interviews wurden vier ehemalige EZA-PraktikantInnen zum Thema befragt. Im Zuge des Forschungsprozesses hat sich hier ganz klar herauskristallisiert, dass Studierende während dieses Auslandeinsatzes verschiedene Kompetenzen erwerben, die sehr wohl Einfluss auf ihr zukünftiges Arbeitsleben haben. Dieser Einfluss ist jedoch viel mehr positiv behaftet, als dass er ein Hindernis per se darstellt. So kann festgestellt werden, dass bei den befragten EZA-PraktikantInnen vor allem die vom Arbeitsmarkt geforderten Kompetenzen wie Kommunikationsvermögen (Sprache, Beziehungsaufbau, etc.), Selbstständigkeit und Reflexionsbereitschaft sehr stark ausgeprägt sind. Um die Ansprüche des Arbeitsmarktes sichtbar zu machen, wurde eine Momentaufnahme von Stellenausschreibungen analysiert und diese in Verbindung mit den Ergebnissen gesetzt. Der Erwerb von zusätzlichen Kompetenzen gilt als wichtiger Feinschliff für jedeN SozialarbeiterIn und ermöglicht in der beruflichen Zukunft ein biografisches Extra.

Zusammenfassung (Englisch)

Students in Austria within the undergraduate study Social Work are obliged to complete various internships. In doing so, they are supposed get the possibility to apply their provided theoretical knowledge to real working life. If the internship takes place in the student´s home country or abroad is an individual decision. This paper however only focuses on these students who participate in an internship in context of development assistance (EZA). Thereby the focal point lies in the question if the participation in any such EZA-internship is more of an opportunity or obstacle at the Austrian labor market. Using narrative interviews, four alumni have been asked about their experiences. During the research process it became quite clear that students acquire several skills that have influence on their future working life. These skills have much more of a positive than of a negative influence on the students´ career. The interviewed students had especially distinctive skills in communication (language, building relationships, etc.), self-dependence and a highly formed reflecting capacity. To illustrate claims of the recent labor market, a snapshot of job advertisements has been analyzed in order to link it to the research results. The acquisition of additional skills can thus be considered as an important marker for every social worker and can biographically serve for good measure.