Titelaufnahme

Titel
Etablierung der In situ Hybridisierung zum Nachweis von Porcinem Circovirus 2 und Schmallenberg-Virus
Weitere Titel
Establishment of in situ hybridization of porcine circovirus 2 and Schmallenberg virus
AutorInnenSchlossnikel, Marlies
GutachterGstinig, Karin
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)In situ Hybridisierung / Porcines Circovirus 2 / Schmallenberg-Virus
Schlagwörter (EN)In situ hybridization / Porcine circovirus 2 / Schmallenberg virus
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der Arbeit war es, die In situ Hybridisierung (ISH) als ein neues Nachweisverfahren am Institut für veterinärmedizinische Untersuchungen (IVET) Mödling einzuführen und die Voraussetzungen für eine Etablierung zu schaffen. Zwei unterschiedliche Erreger wurden dafür ausgewählt. Das Porcine Circovirus 2 (PCV2) und das Schmallenberg-Virus (SBV).

Für PCV2 wurden Proben von 33 ausgewählten Schweinen verwendet. Die ISH wurde unter Verwendung einer Oligonukleotidsonde protokollgemäß durchgeführt und die Ergebnisse anschließend definiert. Anhand der Auswertungen konnte die hohe Sensitivität der ISH bewiesen werden, da die gestellten Erstdiagnosen sowohl bestätigt wie auch verbessert werden konnten.

Die Versuche haben gezeigt, dass die ISH in Zukunft nach dem getesteten Protokoll für PCV2 am Institut etabliert werden kann.

Das Schmallenberg-Virus hat sich seit 2011 in Viehbeständen europaweit verbreitet. Als geeignetes Detektionsverfahren für SBV wird der ISH derzeit wenig Bedeutung beigemessen. Es steht kein offizielles Protokoll zu Verfügung und über geeignete Sonden bietet die Literatur wenige Informationen. Am IVET Mödling soll sie künftig für Forschungszwecke zur Anwendung kommen.

Zur Durchführung der Tests standen drei, mittels PCR positiv auf SBV getestete, FFPE-Gewebeblöcke von Gehirnmaterial zu Verfügung. Die ISH erfolgte nach einem modifizierten Protokoll, mittels in vitro Transkription hergestellten RNA-Sonden. Nach zehn Testläufen unter verschiedenen Bedingungen konnten zwei positive Ergebnisse erzielt werden, alle anderen waren negativ.

Dieses Ergebnis zeigt auf, dass die ISH als Nachweisverfahren für das SBV, nach derzeitigem Stand noch nicht ausgereift ist und noch weiterer Modifizierungen bedarf.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the establishment of the in situ hybridization (ISH) as a new detection method at the Institute for veterinary Disease Control (IVET) Mödling. Two different pathogens, Porcine circovirus 2 (PCV2) and Schmallenberg-virus (SBV) have been selected.

For PCV2 detection, samples were used from 33 selected pigs. The ISH was performed according to the protocol, using an oligonucleotide probe. The results were subsequently defined. Based on the former evaluations, a high sensitivity of the ISH could be proved. Diagnoses could be confirmed as well as improved. The experiments have shown that the ISH can be established after the tested protocol for PCV2.

The Schmallenberg virus has spread throughout Europe in livestock since 2011. As a suitable detection method for SBV ISH is currently less important. No suitable protocol or probes are described in the literature. The method should be established for research purposes in the future. Three, by PCR positive tested FFPE tissue blocks of brain materials for SBV were, available. The ISH was performed according to a modified protocol, and RNA- probes, synthesized by in vitro transcription, were used. After ten test runs under different conditions two positive results were obtained. All others stayed negative. The result shows that this ISH is not yet mature as detection method for the SBV at the moment and will need further modifications.

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