Titelaufnahme

Titel
Frührehabilitation nach operativ versorgten Hüftfrakturen bei älteren Patientinnen und Patienten
Weitere Titel
Early rehabilitation after hip fracture surgery in elderly patients
VerfasserBreitrainer, Elisabeth
GutachterHuemer, Klemens
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Frührehabiliation / frühe Mobilisation / Hüftfrakturen / postoperativ / ältere Personen
Schlagwörter (EN)early rehabilitation / ambulation / elderly / hip fracture / postoperative
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Hüftgelenksnahe Frakturen kommen vor allem bei der älteren Bevölkerung immer häufiger vor. So waren es in Österreich im Jahr 1994 fast 12.000 stationäre Aufnahmen aufgrund einer Fraktur und die Zahl stieg auf ca. 16.000 innerhalb von 12 Jahren an, Tendenz steigend. Um die Ressourcen optimal zu nutzen und etwaige Kosten zu optimieren entwickeln sich die medizinische, therapeutische als auch die operative Versorgung solcher hüftgelenksnaher Frakturen stetig weiter. Es sollen daraus aber nicht nur Vorteile für das Gesundheitssystem sondern vor allem für die betroffenen Patientinnen und Patienten erzielt werden.

Ziel: Diese Arbeit soll anhand aktueller Studien die Vor- und Nachteile einer frühen Physiotherapie und Mobilisation innerhalb der ersten 24-48h nach der Operation bei Personen ab dem 50. Lebensjahr untersuchen. Es gilt herauszufinden wie sich eine solche frühe postoperative Mobilisation auf die Mobilität und somit auch Selbstständigkeit von Patientinnen und Patienten sowie auf die Dauer des Aufenthalts in einem Akutspital auswirkt.

Design: Nicht-empirische Literaturrecherche

Methodik: Diese Arbeit beinhaltet Studien der letzten 10 Jahre die Bezug auf die frühe Rehabilitation und Mobilisation nach operativ versorgten Hüftfrakturen bei Patientinnen und Patienten ab dem 50. Lebensjahr nehmen.

Ergebnisse: Es wurden 5 Studien ausgewählt die bezüglich ihrer Patientinnen- und Patientenauswahl, der Art der Intervention sowie der Dauer des Krankenhausaufenthalts analysiert und miteinander verglichen wurden. Bei den Artikeln handelt es sich um eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie, zwei prospektive Kohorten- und eine prospektive Beobachtungsstudie sowie um eine retrospektive Vergleichsstudie.

Ist ein stabiler körperlicher Gesundheitszustand gegeben ist es möglich den Großteil der operierten Personen innerhalb der ersten 24-48h nach der Operation zu mobilisieren. Diese frühe Intervention äußert sich in besseren funktionellen Outcomes hinsichtlich der Gehfähigkeit und Mobilität der Patientinnen und Patienten als auch in einer kürzen Aufenthaltsdauer in einem Akutspital.

Conclusio: Durch kürzere immobile Phasen und frühe Belastung der operierten Extremität verbessert sich die Funktion und Mobilität der verunfallten Personen in der späteren postoperativen Phase.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Hip fractures are increasingly common, especially among the older population. The number of hip fractures in the elderly rises annually. In Austria the total number of hospital admissions due to hip fractures mounted up from nearly 12 000 in 1994 to approximately 16 000 within the following 12 years, and counting. To make optimum use of resources and to reduce costs the medical, therapeutic as well as operative treatments of hip fractures refine. Not only the health system but also the patients should benefit from this process.

Objective: On the basis of the latest studies the objective of this bachelor thesis is to analyse the advantages and disadvantages of early physical therapy and mobilisation within the first 24-48h postoperative in people of 50 years and above. It is attempt to find out how this early postoperative mobilisation effects on the mobility and independence of patients and the length of hospital stay as well.

Design: Non-empirical literature research

Methods: This bachelor thesis contains studies of the last 10 years which refer to early rehabilitation and mobilisation after hip fracture surgery in patients of 50 years and over.

Results: Five studies have been selected, analysed and compared regarding their patients, interventions and length of hospital stay. There is one RCT, two prospective cohort studies, one prospective observational study and one retrospective comparative study among the articles.

If a stable physical condition is given, it is possible to mobilise most of the patients within the first 24-48h after surgery. This early intervention leads to a better functional outcome regarding ambulatory ability and mobility of the patients and decreased length of hospital stay as well.

Conclusion: Shorter duration of immobility and early weight bearing causes better function and mobility of accident patients in the later postoperative phase.