Titelaufnahme

Titel
Validität und Re-Test Reliabilität eines Fragebogens zu arbeitsbedingten Erkrankungen des Bewegungsapparates bei zahnmedizinischem Fachpersonal
Weitere Titel
Validity and re-test reliability of a questionnaire related to occupational health in dentistry
AutorInnenCsandl, Stefan
GutachterKundegraber, Manuela
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Fragebogen / arbeitsbedingt / Erkrankungen des Bewegungsapparates / Validität / Retest-Reliabilität / Reliabilität / ICC / Zahnmedizin
Schlagwörter (EN)questionnaire / workrelated / validity / dentistry / reliability / retest reliability / musculoskeletal disorders / occupational health
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Muskuloskelettale Erkrankungen haben eine erhöhte Prävalenz unter Zahnärztinnen und Zahnärzten und Studierenden der Zahnmedizin.1-3 In der aktuellen Literatur ist davon die Rede, dass 62 - 92% der Zahnärztinnen und Zahnärzte bzw. Studentinnen und Studenten der Zahnmedizin unter muskuloskelettalen Erkrankungen (MSE) leiden.1-11 In den bisher durchgeführten Studien wurden meistens nur einer Berufsgruppen innerhalb der zahnmedizinischen Berufe Aufmerksamkeit geschenkt. Ziel dieser Studie war es einen Fragebogen zu entwickeln, der dazu in der Lage ist, zugleich valide und reliable Informationen zu MSE bei allen zahnmedizinischen Berufsgruppen, also auch Zahnarztassistentinnen und -Assistenten zu liefern.

Im Laufe der Recherchen wurde ein Fragebogen designt, welcher auf den Untersuchungen und Erkenntnissen aktueller Studien aufbaut. Dabei werden individuelle, physische und psychosoziale Faktoren berücksichtigt. Die Fragen hinsichtlich der Untersuchung des Arbeitsumfeldes und bzgl. der AEB wurden in Anlehnung an einen Fragebogen von Memarpour et al10 konzipiert.

Für arbeits- und schmerzspezifische Fragen wurden sowohl der Standardised Nordic questionnaire for the analysis of musculoskeletal symptoms36, eine Weiterentwicklung dessen, die Extended Version of the Nordic Musculosceletal Questionaire (NMQ-E)37 und jener Fragebogen, welcher in der Studie von Memarpour et al10 verwendet wurde, herangezogen.

Um die psychosozialen Faktoren in den Fragebogen zu integrieren, wurden in Anlehnung an Rabung et al41 Fragen erstellt.

Elf Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner begutachteten den so entstandenen Fragebogen hinsichtlich seiner Validität. Der überarbeitete Fragebogen wurde von 32 Probanden zwei Mal innerhalb einer Woche ausgefüllt. Es wurde mittels SPSS ein Korrelationskoeffizient ermittelt, um die Reliabilität des Fragebogens zu erforschen.

94% der Items des Fragebogens sind valide. Hinsichtlich der Reliabilität konnte kein derart eindeutiges Ergebnis ermittelt werden. 78% der Fragen sind ausreichend reliabel. Wenn der ICC der durchschnittlichen Maße für die Bewertung herangezogen wird, können sogar 92% der Fragen als ausreichend reliabel bezeichnet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The prevalence of musculoskeletal disorders among dentists and students of dentistry is high, which is shown by the many studies on this topic already. The aim of this study was to design a questionnaire which is able to provide valid and reliable information on the musculoskeletal health status of people working in dentistry including dentists, students of dentistry and dental assistants.

Methods: A questionnaire was designed based on information taken from relevant literature. This questionnaire was given to eleven dentists to evaluate validity of its content. Subsequently, the questionnaire was finalised and handed to eleven dentists, eleven students of dentistry and 10 dental assistants, who answered the questions twice within a week. Then, the reliability of the completed questionnaires were determined by an intra-class correlation coefficient (ICC).

Results: The questionnaire is valid but the ICC determined that not the whole questionnaire can provide reliable information about musculoskeletal disorders (MSD) in dentistry, although many of the individual items can be described as reliable.

Conclusion: A scoring system should be added to this questionnaire to provide a tool that helps to identify risks leading to MSD and discover it before there is pain or economic loss incurred. In addition, in order to ascertain more accurate results a wider study across a broader spectrum of the population would be necessary. Lastly, this broader study should be carried out based on the learnings from this questionnaire, which should be redesigned to facilitate a sufficient more accurate outcome.

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