Titelaufnahme

Titel
Viel Wirbel um die Wirbel - Ein von Eltern durchführbares IS-Screening im Effektivitätsvergleich zur physiotherapeutischen Untersuchung
Weitere Titel
Making a fuss about the vortex - Comparing effectivity of an IS-Screening feasible by parents with the physiotherapeutic examination.
VerfasserFigl, Kathrin
Betreuer / BetreuerinSchume, Claudia
Erschienen2014
Datum der AbgabeSeptember 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Screening / Früherkennung / Idiopathische Skoliose / Screening-Konzept / Früherkennungskonzept / Screening-Entwurf / Früherkennungsentwurf / Eltern
Schlagwörter (EN)screening / idiopathic scoliosis / parents / screening concept / screening design
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob Eltern effektiv in ein IS-Screening miteinbezogen werden können. Diese Fragestellung hat sich daraus entwickelt, dass es oft die Eltern sind, die auf erste Anzeichen einer idiopathischen Skoliose stoßen.

Ziel dieser Bachelorarbeit war es ein mögliches IS-Screening zu entwerfen und deren Umsetzbarkeit und Effektivität zu überprüfen. Dazu wurde folgende zentrale Forschungs-frage formuliert: „Wie zuverlässig ist ein durch Eltern durchgeführtes IS-Screening im Vergleich zu einer Untersuchung durch PhysiotherapeutInnen?“

Für die Hypothesenprüfung wurde ein Ex-post-facto-Design in Form einer Querschnittstudie angewendet. Für die Stichprobe wurden Eltern von Schüler und Schülerinnen im Alter von 10 – 11 Jahren ausgewählt.

Von 52 Kindern, unter Berücksichtigung des festgelegten Alters, nahmen die Eltern von 40 Kindern an dem Projekt teil. Das entspricht einer Beteiligung von 77%. Im Vergleich der elterlichen mit der physiotherapeutischen Untersuchung konnte bei dem ersten Teil der Untersuchung eine Übereinstimmung der Ergebnisse von 74% und bei dem zweiten Teil der Untersuchung von 77% festgestellt werden.

Die Umsetzbarkeit des Screenings wurde von einem Großteil der Eltern mit „sehr gut“ oder „gut“ beurteilt.

Hinsichtlich der Signifikanzprüfung wurde festgestellt, dass die dritte Untersuchungsfrage, des ersten Teils der Untersuchung, und der zweite Teil der Untersuchung darauf hinweisen, dass die Ergebnisse keinen zuverlässigen Hinweis auf die Grundgesamtheit geben.

Unter Berücksichtigung der in dieser Arbeit gewonnen Ergebnisse ist dieser Entwurf eines IS-Screening nicht als ein vollendetes Konzept zu betrachten, sondern als Informations-quelle für die Entwicklung zukünftiger Screening-Konzepte zu sehen.

Zusammenfassung (Englisch)

This document is concerned with the question if parents can effectively be involved into an IS (idiopathic scoliosis)-screening. This question has been developed from the fact, that in many cases a childs parents are the very first to discover initial signs of an idiopathic sco-liosis.

The intent of this study was to draft an IS-screening and to survey its feasibility and effectivity. For this purpose the following question was expressed: „How reliable is an IS-screening executed by parents compared to a physiotherapists examination?“.

A ex-post-facto-design, in form of a cross-section data study, was used for the verification of the hypothesis. For the random examination the parents of pupils at the age of 10 to 11 years were chosen.

The parents of 40 children, out of 52 eligible, took part in the project, what displays a par-ticipation of 77%.

The results of the parents examination have been compared to the results of the physio-therapists examination. A result conformity of 74% on the first part of the examination and 77% on the second part of the examination have been detected.

The screenings feasibility has also been rated by the participating parents with most of them appreciating it as „very good“ or „good“.

On the statistical significance it has been concluded, that the third examination question on the first part of the examination and also the complete second part of the examination show, that the results cannot deliver a reliable applicability on the basic population.

Considering the results of this study it has to be concluded, that this draft of an IS-screening cannot be used as a completed concept. Rather it should be considered to be a source of information for further development of feasible screening concepts.