Titelaufnahme

Titel
Triggerpunkttherapie bei chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstypus
Weitere Titel
Trigger point therapy for chronic tension-type headache
VerfasserForstner, Sandra
Betreuer / BetreuerinEder, Angelika
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kopfschmerz vom Spannungstypus / chronische Kopfschmerzen vom Spannungstypus / Behandlung / Trigger / Triggerpunkte / Triggerpunkttherapie
Schlagwörter (EN)tension-type headache / chronic tension-type headache / treatment / trigger / trigger points / trigger point therapy
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: 78% der Europäer und Europäerinnen leiden einmal in ihrem Leben an dumpfem, beidseitig drückendem Schmerz. 2% bis 3% davon leiden an chronischen Beschwerden. Die Prävalenz liegt bei 38% (86% Frauen, 63% Männer). Kopfschmerzen vom Spannungstypus haben eine große sozioökonomische Bedeutung, trotzdem sind die Pathophysiologie und die Behandlungsmöglichkeiten noch nicht zur Gänze erforscht. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass eine erhöhte Spannung der Schulter- und Nackenmuskulatur zu dieser Kopfschmerzart führen kann. Es soll Ziel dieser nicht-empirischen Forschungsarbeit sein, den aktuellen Wissensstand bezüglich einer speziellen Behandlungsmethode herauszuarbeiten und zu prüfen, ob die Triggerpunkttherapie die Schmerzen von Patienten und Patientinnen bezüglich Häufigkeit und Intensität beeinflussen kann.

Methodik: Die Beantwortung Forschungsfrage erfolgte mit einer Literaturrecherche. Gesucht wurde in den Datenbanken PubMed, Pedro, Pain, Springer link, sowie ausgewählten Fachzeitschriften. Es wurden nur jene Studien zur Beantwortung der Forschungsfrage ausgewählt, welche den zuvor festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien entsprechen.

Resultate: Es konnten sechs Studien in diese Arbeit eingeschlossen werden und dadurch ein Zusammenhang zwischen vermehrten aktiven Triggerpunkten und chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstypus festgestellt werden. Die Ergebnisse einer Studie bestätigen zwar, dass die Behandlung von Triggerpunkten einen positiven Einfluss auf die Schmerzen bei Patienten und Patientinnen mit chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstypus hat, jedoch ist diese Studie die einzige bislang durchgeführte Studie, die sich mit dieser Fragestellung befasst.

Schlussfolgerung: Aufgrund der Beweislage kann lediglich mit Sicherheit gesagt werden, dass es einen Zusammenhang zwischen vermehrten aktiven myofaszialen Triggerpunkten in einigen Muskeln des Kopfes, Nackens und der Schultermuskulatur gibt. Ob und wie die Häufigkeit und Intensität der Schmerzen jedoch aufgrund dieses Zusammenhangs reduziert werden kann, kann basierend auf den vorliegenden beziehungsweise für diese Arbeit gewählten Studien nicht gesagt werden. Da die zentrale Forschungsfrage dieser Arbeit nicht zufriedenstellend bearbeitet werden konnte, ist mehr Forschung von Nöten.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: 78% of the Europeans once in their life suffer to dull, pressive pain on both sides. 2% to 3% of these suffer from chronic pain. The prevalence is 38% (86% women, 63% men). Migraine and tension-type headache have a major socio-economic importance, yet the pathophysiology and treatment options have not been explored fully. However, it is assumed that increased tension of the shoulder and neck muscles can lead to this type of headache. The aim of this non-empirical research is to work out the current state of knowledge regarding a specific treatment method and to examine whether the trigger point therapy can influence the pain of patients in terms of frequency and intensity.

Methods: Answering research question was carried out with a literature review. Searched in the databases PubMed, Pedro, Pain, Springer link, and selected journals. Only those studies were selected to answer the research question, which correspond to the previously defined inclusion and exclusion criteria.

Results: There was a correlation detected between increased active trigger points and chronic tension-type headache. The results of a study confirm indeed that the treatment of trigger points has a positive effect on pain in patients with chronic tension-type headache, but this trial is the only study that deals with this issue.

Conclusion: Because of the evidence can be said that there is a correlation between increased active myofascial trigger points in some muscles of the head, neck and shoulder muscles. Whether and how the frequency and intensity of pain can be reduced as a result of this relationship, however, can not be said from the available or selected for this work studies. As the central research question of this work could not be satisfactorily addressed, more research is needed.