Titelaufnahme

Titel
Wirksamkeit von täglichen Bewegungsübungen auf die sensomotorische Regulationsfähigkeit bei Kindern der 3. Klasse Gymnasium. Eine empirische Erhebung
Weitere Titel
Effectiveness of daily physical exercises on sensorimotor regulation ability in children of third grade high school. An empirical survey
VerfasserHolzer, Lukas
GutachterLuschin, Simone
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Schule / schulische Gesundheitsförderung / aktive Übungen / Unterricht
Schlagwörter (EN)school / school based health promotion / active exercise / lessons
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Aufgrund von Untersuchungen zur steigenden Bewegungsarmut von österreichischen Kindern und Jugendlichen und den damit verbundenen größer werdenden Risikofaktoren für die Entstehung chronischer Krankheiten müssen effektive Programme zur Gesundheitsförderung im Setting Schule eingeführt werden. In dieser empirischen Untersuchung sollen, als gesundheitsfördernde Maßnahme, im Rahmen des Schul-unterrichts tägliche Übungen mit Balancekissen durchgeführt werden.

Ziel: Ziel der Erhebung ist die Evaluierung der Wirksamkeit von täglichen Bewegungs-übungen im Rahmen des Unterrichts im Ausmaß von 15 – 20 Minuten als gesund-heitsfördernde Maßnahme auf die sensomotorische Regulationsfähigkeit bei Kindern der 3. Klasse Gymnasium. Darüber hinaus soll festgestellt werden, ob die sensomotorische Regulationsfähigkeit mit der subjektiven Befindlichkeit der Schülerinnen und Schüler korreliert.

Methode: Die Stichprobe umfasste 33 Kinder in der dritten Klasse eines Bundes-gymnasiums und Bundesrealgymnasiums in Niederösterreich. 18 Schülerinnen und Schüler gehörten der Interventions- und 15 der Kontrollklasse an. Im Anschluss an die Baseline im November 2013 sollte die Interventionsklasse im Rahmen des regulären Schulunterrichts täglich drei Bewegungseinheiten zu je fünf Minuten absolvieren. Im Rahmen des Follow-Ups im März 2014 wurde die Wirksamkeit der täglichen Übungen evaluiert. Als Testinstrument wurde der S3-Check der Firma MFT verwendet. Ein Fragebogen zur subjektiven Befindlichkeit hat die nötigen Daten geliefert um die sensomotorische Regulationsfähigkeit und die subjektive Befindlichkeit auf Korrelation zu prüfen.

Ergebnisse: Die Interventionsgruppe erreichte zu keiner Zeit während des gesamten Interventionszeitraumes die geforderte Übungsdauer. Es konnten keine signifikanten Ergebnisse zur Verbesserung der sensomotorischen Regulationsfähigkeit erzielt werden. Zwischen der subjektiven Befindlichkeit und der sensomotorischen Regulationsfähigkeit gibt es ebenso keine Korrelation.

Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigten keine Verbesserung der sensomotorischen Regulationsfähigkeit. Jedoch ist dieses Ergebnis aufgrund der verminderten Übungszeit nicht aussagekräftig. Weitere Erhebungen im Rahmen der schulischen Gesundheitsförderung wären wünschenswert.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Based on studies with the growing lack of movement in Austrian children and teenagers and the associated increasing risk factors for the development of chronic diseases effective health promotion programs in school need to be introduced. Therefore in this empirical study, daily exercise will be accomplished in class.

Objective: The purpose of the study is to evaluate the efficacy of daily exercises with balance cushion in the amount of 15-20 Minutes during lessons. The evaluated parameter will be the sensorimotor regulation ability of 7th grade school children. In addition, a goal is to find out if there exists a correlation between the sensorimotor regulation ability and subjective well-being of pupils or not.

Method: The sample included 33 children in the 7th grade of grammar school in Lower Austria. 18 students belonged to the intervention group and 15 to the control group. Following the baseline in November 2013, the intervention class should do three times daily exercise during lessons each five minutes. In the follow -up in March 2014, the effectiveness of the daily exercises was evaluated. The test instrument was the S3 Check from the MFT-company. A questionnaire concerning the subjective well-being provided data with the aim to evaluate the correlation between subjective well-being and the sensorimotor regulatory ability.

Results: The intervention group did not reach the arrogated exercise duration at any time during the entire intervention period. There were no significant results for the improvement of sensorimotor regulatory capability due to the intervention program. Between subjective well-being and the sensorimotor regulatory capability there is also no correlation.

Conclusion: The results showed no improvement in the sensorimotor regulation capability. However, this result is not meaningful due to the reduced practice time. Other surveys as part of health promotion program in school would be desirable.