Titelaufnahme

Titel
Inwiefern beeinflusst Unterwassertherapie das Sturzrisiko bei Männern und Frauen ab dem 65. Lebensjahr?
Weitere Titel
To what extent does water therapy influence the risk of falling from the age of 65 onwards?
AutorInnenLiska, Jakob
GutachterHuemer, Klemens
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Wassertherapie / Sturzrisiko / Sturzprävention / Balance / ältere Menschen / Gleichgewicht
Schlagwörter (EN)Watertherapy / fall risk / fall prevention / balance / elderly people
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzzusammenfassung

Kontext: Mit dem Alter steigen das Sturzrisiko und die Gefahr, sich dabei zu verletzen, an. Damit sind häufig hohe Kosten und soziale Einschränkungen verbunden. Die Prävention von Stürzen bietet sich als vielversprechendste Maßnahme an. Hierfür bietet sich neben einer herkömmliche Therapie an Land auch eine Therapie im Wasser an.

Ziel: Die Evaluation der Effekte einer auf Wasser basierenden Therapie auf das Sturzrisiko.

Fragestellung: Inwiefern beeinflusst Wassertherapie das Sturzrisiko bei Männern und Frauen ab dem 65. Lebensjahr?

Methodik: Es wurde eine Literaturrecherche mittels PubMed und Google Scholar mit den Suchbegriffen „aqua therapy“ , „water therapy“ , „aquatic exercise“ , „fall risk“ , „elderly people“ , „berg balance“, „timed up and go“ durchgeführt. Die Studien durften nicht vor 2005 veröffentlicht worden sein, mussten randomisiert kontrollierte Studien sein, die TeilnehmerInnen älter als 65 Jahre alt sein und keine Erkrankungen haben, welche sich auf das Gleichgewicht auswirken.

Hauptergebnis: Alle gefundenen Studien geben eine signifikante Verminderung des Sturzrisikos bei Männern und Frauen ab dem 65. Lebensjahr an.

Schlussfolgerung: Wassertherapie ist eine mögliche Therapieform um Stürze vorbeugen zu können. Jedoch ist noch nicht geklärt, welche Trainingsmethode die effizienteste ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

Context: The risk of falling and the danger of hurting oneself in the process increases significantly with old age. Furthermore this leads to high costs and social limitations. The prevention of falling is a promising measure to counter these developments. This can be achieved through conventional therapy on land as well as therapy in water.

Goal: The evaluation of the effects of a water based therapy on the risk of falling.

Research question: To what extent does water therapy influence the risk of falling from the age of 65 onwards?

Methodology: Literature research through PubMed & Google Scholar. Search words: „aqua therapy“ , „water therapy“ , „aquatic exercise“ , „fall risk“ , „elderly people“ , „berg balance“, „timed up and go“. Selection criteria: no publication from before 2005, participants older than 65. years and have no illnesses that affect balance.

Main result: All studies found showed a significant decrease in the risk of falling with men and women over the age of 65.

Conclusion: Water therapy is a possible form of therapy in order to decrease risk of falling. The most efficient method of training has not been found yet.