Titelaufnahme

Titel
Wirkungsweise von Kinesio-Tape und Leuko-Tape bei PatientenInnen mit Schulterimpingement Problematik
Weitere Titel
Effect of Kinesio-Tape and Leuko-Tape on patients with Shoulder-Impingement-Syndrom.
VerfasserMertl, Kerstin
GutachterKainzbauer, Georg
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Tape / Kinesio-Tape / Leuko-Tape / Einzelfallstudie / Schmerz / Schmerzverhalten / Bewegungsausmaß / Subacromiale Schulter Impingement Problematik / Tape-Anlage / Schulter / Impingement
Schlagwörter (EN)Tape / Kinesio-Tape / Leuko-Tape / Singlecase Study / Pain / Pain behavior / Range of Motion / subacromial shoulder impingement syndrome / Tape application / Shoulder / Impingement
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: In dieser Arbeit wird im Rahmen von zwei Einzelfallstudien die Wirkungsweise von Kinesio-Tape und Leuko-Tape auf das Schmerzverhalten, das ROM und die Ein-schränkung bei SAIS-PatientenInnen untersucht und verglichen. Daraus ergibt sich die zentrale Forschungsfrage „ Wie wirkt sich Kinesio-Tape im Vergleich zu Leuko-Tape auf das Schmerzverhalten bei SAIS- PatientenInnen aus?". Weiters verfolgt die Autorin das Ziel eines gut konzipierten Studiendesigns, durch die zuvor erfolgte Literaturrecherche, und so-mit eine Grundlage für weitere empirische Arbeiten mit größeren Stichproben zu kreieren.

Methodik: Bei den beiden Studien handelt es sich um zwei blindierte, quantitative Einzel-fallstudien. Die ProbandenInnen erhielten für einen Zeitraum von fünf Wochen, zwei Mal wöchentlich entweder eine Leuko-Tape- oder eine Kinesio-Tapeanlage. Die Messungen von ROM, Schmerz, Beeinträchtigung im Alltag und im Sport wurden eine Woche vor Beginn der Interventionen, zum Zeitpunkt jeder Applikation und zwei Mal in einem vier-wöchigen Follow-Up erhoben.

Als Messinstrument wurden ein Goniometer, die NRS, der SPADI-Fragebogen und der DASH-Fragebogen angewendet.

Erkenntnisse: Für die Praxis relevante Ergebnisse konnten bei beiden Tape-Anlagen für die Verminderung der Schmerzen, für die Vergrößerung des Bewegungsausmaßes in Rich-tung Abduktion, Adduktion, Außenrotation und Extension, bei dem SPADI-Score und dem ADL-DASH-Score, sowie Sport-DASH-Score erzielt werden. Jedoch ist deutlich erkennbar, dass durch die LT-Anlage im Gegensatz zur KT-Anlage in allen Bereichen auch nach Be-endigung der Intervention eine gleichbleibende und somit eine längerfristige Wirkung erzielt werden kann.

Schlussfolgerung: Um eine wissenschaftlich hochwertige Aussage bezüglich der unter-schiedlichen Wirkung von KT und LT auf das Schmerzverhalten bei SIAS- PatientenInnen treffen zu können, sollten Studien mit größerer ProbandenInnenzahl, längeren Interven-tions- und Follow-Up-Phasen durchgeführt werden. Weiters wären Adaptationen im Bereich der Anfangs- und Endbefundung, der LT-Applikation, der Applikationsintervalle und eventu-ell eine Ergänzung durch eine Plazebogruppe notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

Context: In this thesis the effect of Kinesio-Tape and Leuko-Tape on pain behavior, the ROM and the impairment within SAIS-patients will be examined and compared within the scope of two single case studies. Thus the central research question is this, “Which effect has Kinesio-Tape compared to Leuko-Tape on the pain behavior of SIS patients? “ The author aims with a well-conceived study design at the creation of a basis for similar empi-rical studies on a larger scale. Her study design was created after a careful research in lit-erature.

Trail designe: Both studies are two blinded, quantitative single case studies. The subject group got either a Kinesio-Tape- or a Leuko-Tape-application twice a week for five weeks. The measurements of ROM, pain, everyday impairment and in sports were ascertained one week prior to the intervention, every time of Kinesio-Tape- or Leuko-Tape-application and twice at a four-week Follow-up. A goniometer, the NRS, the SPADI questionnaires and the DASH-questionnaire were used as measuring instruments.

Main results: Both applications could provide relevant results for the practice in the follow-ing fields, reduction of pain, enlargement of the range of motion in direction of abduction, adduction, external rotation and extension, within the SPADI-Score and the ADL-DASH-Score as well as the SPORT-DASH-Score. However it is distinctly visible that with the LT-application in contrast to the KT-application a constant effect on a longer term was achieved. The effect was in all fields even after ending the intervention.

Conclusion: In order to make a high-value scientific statement concerning the effect of KT and LT on the pain behavior of SIAS-patients studies with a larger subject group should be made. The intervention phases should be longer as well as the Follow-Up phases. Adap-tions need to be made in the realm of the start- and end-findings, the LT-application and the intervals of application. It is also recommended to install a placebo-group.