Titelaufnahme

Titel
Der Vergleich berufsbedingter Haltungsschäden beim zahnmedizinischen Fachpersonal
Weitere Titel
The comparison of work-related disorders among dental personnel
VerfasserMoser, Clara
GutachterKundegraber, Manuela
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Zahnmedizinisches Fachpersonal / berufsbedingte Haltungsschäden / Ergonomie / Prävention / Fragebogen / Arbeitsplatzanalyse
Schlagwörter (EN)dental personnel / work-related disorders / ergonomics / prevention / questionnaire / work place analysis
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Zahnmedizinische Fachkräfte sind aufgrund ihrer oftmals unergonomischen Arbeitshaltung stark gefährdet Haltungsschäden im muskuloskelettalen Bereich zu entwickeln. Diese Haltungsschäden führen nicht selten zu Schmerzen, vor allem im Bereich der Schultern, des Nackens und der gesamten Wirbelsäule. Die Ursachen dafür können unterschiedlich sein: Sowohl die oftmals ungünstige Arbeitshaltung, als auch eine hohe Anzahl an zu behandelnden Patientinnen und Patienten und der psychosoziale Druck am Arbeitsplatz spielen dabei eine Rolle. Die Folgen solcher Dauerbelastungen können gravierend sein. Ziel: Ziel dieser Arbeit war es, bei Zahnärztinnen und Zahnärzten und dem zahnmedizinischen Hilfspersonal, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Bezug auf die Entwicklung berufsbedingter Haltungsschäden, möglicher präventiver Maßnahmen, sowie den Einfluss psychosozialer Faktoren zu identifizieren. Methode: An der Zahnklinik Wien wurden an insgesamt 21 Personen Fragebögen zum Thema „Berufsbedingte Haltungsschäden“ ausgegeben. Diese Fragebögen wurden im Anschluss mittels SPSS ausgewertet. Weiters fanden sechs Beobachtungen am Arbeitsplatz in zahnmedizinischen Ambulatorien in Wien sowie der Universitätszahnklinik Graz statt. Ergebnisse: Die am häufigsten betroffenen Bereiche sind bei beiden Berufsgruppen der Nacken, der untere/obere Rücken und die Schultern. Conclusio: Sowohl Zahnärztinnen und Zahnärzte als auch Assistentinnen haben ein hohes Risiko an Haltungsschäden im muskuloskelettalen Bereich zu erkranken. Ein statistisch signifikantes Ergebnis konnte aber aufgrund der geringen Fallzahl nicht erzielt werden. Größer angelegte Studien in diesem Gebiet sind notwendig, um allgemein gültige Aussagen über Haltungsschäden, deren Ursachen und Folgen bei österreichischen Zahnärztinnen und Zahnärzten sowie deren Fachpersonal tätigen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Dental personnel are at high risk to suffer from musculoskeletal disorders (MSD) due to their unergonomic working position. These MSDs often lead to pain in the region of the shoulders, neck and the spinal column. Causes can differ significantly: Unergonomic working positions, a high number of patients as well as the psychosocial pressure are playing an important role. The medical consequences of this constant strain can be serious. Objective: The aim of this study was to find out similarities and differences in relation to the development of work-related disorders, preventive measures and psychosocial factors among dentists and dental assistants. Methods: Twenty-one persons of the Dental Clinic of Vienna received a questionnaire regarding the issue “work-related disorders”. These questionnaires were then evaluated using SPSS. Furthermore, six observations were undertaken in the workplace of dentists and their assistants in several dental ambulances in Vienna and at the University Dental Clinic Graz. Results: The areas most commonly affected among both professions are the neck, the lower/upper back and the shoulders. Conclusion: Both dentists and assistants suffer from a high risk of postural problems in the musculoskeletal field. A statistically significant result could not be achieved due to the small number of cases. Further studies are needed to make a general statement about MSD, its causes and the consequences it has on Austrian dentists and their personnel.