Titelaufnahme

Titel
Berufsbezogene Krankheitsbilder des Bewegungsapparates bei Zahnärztinnen und Zahnärzten - internationaler Vergleich mit Österreich
Weitere Titel
Work-related musculoskeletal disorders in dentists – international compare with Austria
VerfasserStrasser, Lisa
Betreuer / BetreuerinKundegraber, Manuela
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Muskel- und Skeletterkrankungen / Arbeitsbedingte Erkrankungen / Berufskrankheiten / Nackenschmerzen / Schulterschmerzen / Schmerzen im Bereich oberer Rücken / Schmerzen im Bereich unterer Rücken / Prävention / Gesundheitsförderung / Ergonomie / Risikofaktoren / Zahnärztinnen und Zahnärzte / Zahnmedizin
Schlagwörter (EN)musculoskeletal disorders / MSD / work-related musculoskeletal disorders / occupational diseases / musculoskeletal pain / ccupational hazard / Work-related“ / dentistry / dentists / dental / risk factors / ergonomics / prevention / prophylaxis / prevalence
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund:

Gegenstand der durchgeführten Studie war die Untersuchung berufsbezogener Krankheitsbilder des Bewegungsapparates bei Zahnärztinnen und Zahnärzten aus Österreich. Es gibt wenig Evidenz aus Österreich, welche Rückschlüsse auf die Prävalenz von „musculoskeletal disorders“ (MSD) zulässt. Ziel der Studie war es, Krankheitsbilder, Risikofaktoren und Behandlungsansätze international mit heimischem zahnmedizinischem Fachpersonal zu vergleichen.

Methode:

Ein selbstkonzipierter Fragebogen wurde an zahnmedizinisches Personal der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Wien ausgegeben. Die Stichprobe bestand aus elf Zahnärztinnen und Zahnärzten, elf Studierenden und zehn Zahnarztassistentinnen und Zahnarztassistenten. Anschließend wurden die Ergebnisse mittels SPSS ausgewertet und mit der internationalen Literatur verglichen.

Ergebnisse:

90,91% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in ihrem Berufsleben schon MSD erlebt. Am häufigsten wurden Schmerzen im Nacken (81%) angegeben, gefolgt von Schmerzen in den Regionen Schulter (63%) und unterer Rücken (63%), sowie oberer Rücken (45%).

Schlussfolgerung:

Diese Studie hebt die Notwendigkeit für die Erforschung von Risikofaktoren bezüglich MSD bei zahnmedizinisch tätigen Personen hervor. Die Umsetzung von Präventionsmaßnahmen ist im Hinblick auf die hohe Inzidenz muskuloskeletaler Erkrankungen wichtig.

Zusammenfassung (Englisch)

Background:

Subject of this study was the investigation of work-related musculoskeletal disorders in dentists from Austria. There is small evidence from Austria, which allows conclusions on the prevalence of MSD. It was the goal of the study to compare disorders, risk factors and treatment approaches with international literature.

Method:

A self-made questionnaire was given to dental staff of the university hospital of dental, oral and orthodontic dentistry. The random sample consisted of eleven orthodontists, eleven students and ten dental assistants. Then the results were analyzed by SPSS and compared with the international literature.

Results:

90,91% of the participants have already experienced MSD in their occupational life. Reported pain was most common in the neck (81%), followed by shoulder (63%), lower back (63%) and upper back (45%).

Conclusion:

This study emphasizes the need for research into risk factors of MSD in dentistry. The implementation of prevention strategies is important in view of the high incidence of musculoskeletal disorders.