Titelaufnahme

Titel
Welche Auswirkungen hat der EU-Beitritt auf die immerwährende Neutralität Österreichs
Weitere Titel
What effects does the accession to the EU may have on the Austrian Neutrality
VerfasserKronberger, Wolfgang
Betreuer / BetreuerinHartmann, Natalia ; Horniak, Günter
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Neutralität / EU-Beitritt / Vereinbarkeitsproblem / GASP - Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik / GSVP – Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik / ESVP – Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik / Beistandsverpflichtung
Schlagwörter (EN)Neutrality / Accession to the EU / Problem of compatibility / CFSP - European common foreign and security policy / ESDP - European security and defence policy / CSDP - Common security and defence policy / Mutual defence commitment
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Vereinbarkeit der immerwährenden Neutralität Österreichs und der Mitgliedschaft in der Europäischen Union auseinander. Mit dem Beitritt Österreichs zur EU im Jahre 1995 ist Österreich auch in der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik engagiert. Die Neutralität wird noch heute von der breiten Bevölkerung als eine der wichtigsten Grundlagen der österreichischen Außen- und Sicherheitspolitik gewertet.

Mit dem Ende der bipolaren Blockkonfrontation Ende der 1980er Jahre fiel die Grundlage der Neutralität weg und sie verlor auch dementsprechend ihre Funktionalität. Durch den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union im Jahre 1995 erfuhr die nationale Sicherheits- und Verteidigungspolitik eine Umgestaltung, da sich Österreich im Bereich der nationalen Sicherheit und Verteidigung für eine engere Zusammenarbeit im Bereich der europäischen gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) entschloss.

Analysiert wird die österreichische Neutralitätspolitik hinsichtlich der Vereinbarkeitsproblematik durch das Engagement Österreichs in der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP), die als fundamentaler Bestandteil der GASP gewertet werden kann. Aufgezeigt wird, inwiefern neutrale EU-Mitgliedstaaten im Rahmen der GASP/ESVP Berücksichtigung finden, ob der neutrale Status sicherheitspolitisch noch relevant ist und welche Schlussfolgerungen sich daraus für Österreichs Neutralitätspolitik ableiten lassen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present paper deals with the compatibility of the permanent neutrality of Austria and the membership of the European Union. With the accession of Austria to the EU in 1995, Austria is also involved in the European security and defence policy within the framework of the common foreign and security policy. Neutrality is still regarded as one of the most important foundations of the Austrian foreign and security policy by the general population.

With the end of bipolar confrontation in the late 1980s the basis of neutrality fell away and accordingly lost their functionality. Austria's accession to the European Union in 1995 learned a transformation to the national security and defence policy, since Austria decided in the field of national security and defence for a closer cooperation in the field of European common foreign and security policy (CFSP).

The Austrian policy of neutrality with regard to the compatibility problem by Austria's engagement in the European security and defence policy is being analysed, which can be regarded as a fundamental part of the CFSP. It is shown how neutral EU Member States are considered in the context of the CFSP/ESDP, whether the neutral status of security policy is still relevant and what conclusions can be deduced from them for Austria's neutrality policy.