Titelaufnahme

Titel
Stärke durch Diversity Strategien : Sprachenvielfalt als Herausforderung im Gesundheitswesen Verständigung mit nicht deutschsprachigen PatientInnen
Weitere Titel
Strength through diversity strategies Linguistic diversity as a challenge in the health sector Non-German speaking patients in the hospital
AutorInnenRauch, Petra
GutachterHorniak, Günter ; Pflanzer, Eric
Erschienen2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diversity Management / Migration und Gesundheit / Videodolmetschen / Dolmetschen im Krankenhaus / Qualitätssicherung im Gesundheitswesen / E-Dolmetscher / Sprachbarrieren / Angehörige als DolmetscherInnen / Probleme beim Laiendolmetschen
Schlagwörter (EN)Diversity Management / Migration and Health / Video Interpreting / Interpreting in the hospital / Quality assurance in health care / E-interpreters / language barriers / Members as interpreters / Problems with lay interpretation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung

Welche Deutschkenntnisse brauchen PatientInnen, um in Österreich sprachverständlich medizinische Leistungen in Anspruch nehmen zu können? Welche Möglichkeiten der sprachlichen Hilfestellung gibt es für nicht deutschsprachige PatientInnen zur Verständigung im Krankenhaus, um effiziente Behandlungsabläufe zu erzielen?

Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich die Autorin um damit das aktuelle Thema der Sprachenvielfalt im Gesundheitswesen sowie des Dolmetschens im Krankenhaus und gleichzeitig des derzeit laufenden Pilotprojekts in Österreich, des „Videodolmetschens im Krankenhaus“ der Plattform Patientensicherheit, zu diskutieren und vorzustellen. Es soll die herkömmliche Methode der Organisation von Dolmetschern, sowie die freiwilligen Dolmetschangebote der MitarbeiterInnen im Krankenhaus dem Pilotprojekt des Videodolmetschens gegenübergestellt werden.

Ist die sprachliche Barriere auch eine Barriere zur Gesundheit? Im Pilotprojekt des Videodolmetsch-Services in den Spitälern soll getestet werden, ob durch dessen Einsatz in den teilnehmenden Spitalsambulanzen, den Versicherungseinrichtungen und Ordinationen Verbesserung der Versorgung nicht deutschsprachiger PatientInnen erfolgen kann. An dem Projekt, welches von der Plattform Patientensicherheit, dem österreichischen Gesundheitsministerium und dem Wiener Universitätsinstitut für Ethik und Recht in der Medizin, ins Leben gerufen wurde, wird seit 2013 gearbeitet. Der Hintergrund des Projekts ist die Annahme, dass ohne eine funktionierende sprachliche Kommunikation zwischen den PatientInnen, den MedizinerInnen und den PflegerInnen keine ausreichende Qualität und Sicherheit im Gesundheitswesen gewährleistet werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

Which knowledge oft the German language do patients need in Austria in order to get medical assistance? Which possibilities exist for people who do not speak German at a level to be understood at the hospital or to become an efficient treatment? With this questions the author is trying to get an insight in the actual theme of language diversity in the health system as well as in the interpreting in the hospitals and at the same time to discuss about the new running project in Austria called „Videodolmetschen im Krankenhaus“ („video-interpreting in the hospital“), which is about video-interpreting. This should create a contrast with the traditional methods of interpreting as well as with the volunteer-interpreting of people working at the hospitals. Is the language bareer also a bareer to the health care? In testing this new video-interpreting-project the author shall try to answer to the question whether the application of this new system will improve the caretaking of non-German-speaking patients. This project has been created in 2013 from the Plattform Patientensicherheit (Platform Patient-Security), the Austrian Ministry for Health and the Viennese University Institute for Ethics and Legislation in Medicine. The background of the project is the claim that without a functioning language communication between the patiens, the doctors and the caregivers there won't be enough quality and safety in the health care system.