Titelaufnahme

Titel
Thermische Sanierung von Häusern der Gründerzeit
Weitere Titel
Improvement of Accommodation
VerfasserBiniek, Konrad
GutachterHollinsky, Karl Heinz
Erschienen2015
Datum der AbgabeMai 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Dämmmaterialien / Gründerzeithäuser / Effektivität von Sanierungsmaßnahmen / Thermische Sanierung / Wärmebrücke
Schlagwörter (EN)insulation materials / buildings from the Gründerzeit period / effectiveness of refurbishment measures / improvement of accommodation / thermal bridge
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der thermischen Sanierung

Energie und Umwelt rücken beim Bauen immer mehr in den Vordergrund. Bei Neubauten wird energiebewusstes Bauen immer wichtiger. Allerdings hat allein Wien einen Altbaubestand von ca. 50 % und nur ein Teil von diesen Häusern ist energetisch saniert worden. Diese Bauten weisen oftmals einen Heizwärmebedarf von über 150 kWh/m² auf und fallen somit in die Energieeffizienzklasse E.

Dadurch werden Jahr für Jahr Unmengen an Energie verbraucht. Dank einer Sanierung kann nicht nur der Heizwärmebedarf gesenkt werden, auch die Lebensdauer eines solchen Gebäudes wird um Jahrzehnte verlängert.

Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema der thermischen Sanierung von Gründerzeithäusern. Es werden Sanierungsmöglichkeiten vorgestellt, deren Vor- und Nachteile sowie Produkte und Materialien, die dafür eingesetzt werden können. Prinzipiell kann man davon ausgehen, dass je älter ein Haus ist, desto mehr Energie kann dank einer Sanierung eingespart werden. Das Argument, dass eine dicke Ziegelwand gut dämmt, entspricht nicht der Wahrheit.

Bei energieeffizienten Sanierungsarbeiten müssen vor allem langfristige Aspekte wie Verbesserung des Wohnkomforts, Einsparungseffekte, Optimierung der Nutzung sowie ökologische Verbesserung im Vordergrund stehen.

Anhand eines Fallbeispiels, dabei handelt es sich um ein Gründerzeithaus das sich im 8. Wiener Bezirk befindet, im Jahre 1918 erbaut wurde und einen Heizwärmebedarf von 129,64 kWh/m² aufweist, wird die Effektivität einer Sanierungsmöglichkeit aufgezeigt. Dabei werden auch die Kosten, die bei einer solchen Sanierung entstehen sowie die Heizwärmebedarf-Reduktion dargestellt. Dank der Gegenüberstellung der Mehrkosten, die bei der Sanierung entstehen, und der Ersparnis, durch die Reduktion des Energieverbrauches, wird die Wirtschaftlichkeit der Sanierungsmaßnahmen demonstriert.

Zusammenfassung (Englisch)

Energy and environment have increasingly come to the fore in the building sector. Energy-conscious construction has become more and more relevant in the case of new and temporary buildings. In Vienna there are about 50% of old existing buildings and only one part of them has been reconstructed energetically.

The buildings often have a high heating demand of more than 150kWh/m² and therefore an energy efficiency class of “E”. As a consequence of this, a vast quantity of energy is wasted every year. Due to a reconstruction the heating demand can be reduced considerably and the buildings’ life expectancy can be extended for decades.

The main focus of the bachelor’s thesis is on thermal reconstruction of 'Gründerzeit'- houses. Reconstruction possibilities will be presented, their assets and drawbacks as well as the products and materials, which can be used. Basically, it is assumed that the older the house, the more energy can be saved by means of reconstruction and restoration of the existing building. The assumption that brick walls insulate a building well, is not true. Especially long-term benefits should be foregrounded in case of energy efficient reconstruction.

On the basis of a case study, a reconstruction efficiency possibility as well as the costs will be demonstrated. Moreover, it will be shown at what point energy saving will cover the expenses.