Titelaufnahme

Titel
Nachrüstungsbedarf von funktionellen und barriereabnehmenden Maßnahmen in bestehenden Pflegeheimen und Krankenhäusern
Weitere Titel
Retrofitting requirements of functional and barrier-decreasing measures in existing nursing homes and hospitals
VerfasserGlaubitscher, Barbara
GutachterZeininger, Johannes
Erschienen2015
Datum der AbgabeMai 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)barrierefrei / Magistratsabteilung / Pflegeheim / Krankenhaus / Vertikalerschließung / Wartebereich / Windfang
Schlagwörter (EN)accessible / municipal department / nursing home / hospital / vertical development / waiting area / vestibule
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung von Teilbereichen, bei zwei Krankenhäusern, einem Pflegeheimen und einem Diagnosezentrum aus planerischer Sicht. Den Umfang dieser vier Bestandsobjekte in allen Bereichen zu untersuchen und zu analysieren würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Deshalb liegt der Schwerpunkt der Analyse bei den Eingangs- und Wartebereichen, den vertikalen Erschließungen und den Patientenzimmern. Bei den vertikalen Erschließungen werden nur die Haupttreppenhäusern und die dazugehörigen Aufzüge behandelt, bei den Patientenzimmern nur die Norm- und Durchschnittszimmer.

Die Erweiterung der Gebäude durch parasitäre Vergrößerungen wird als Sonderthema auch angeführt, da heutzutage der Platzmangel in den Krankenanstalten auf diese Weise gelöst wird.

Die Auswertung erfolgt mittels Tabellen, die positive und negative Aspekte der einzelnen Bereiche aufzählen. Dadurch entsteht eine Platzierung der Objekte.

Ein Grund für die Mängel ist oft das Budget, das in den meisten Fällen nur kleinere Um- und Zubauten zulässt. Diese Planungen und auch Konzepte sind bei weitem nicht so ausgereift wie die eines Neubaus oder einer kompletten Sanierung. Dadurch werden oft Planungsfehler begangen oder absichtlich die Grundlagen ignoriert und dies wirkt sich auf die Funktionalität, die Optik und auch die Barrierefreiheit aus.

Die Kranken- und Pflegeanstalten haben zusätzlich noch den Druck das ihnen zur Verfügung stehende Geld für ein laufendes Geschäftsjahr ausgeben zu müssen, da sonst das Budget für das kommende Jahr kleiner ausfällt. So werden noch mehr kleinere und teilweise nicht sinnvolle Umbauten durchgeführt, die oft nicht einmal von ausgebildeten Planern überprüft und trotzdem umgesetzt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper contains the study of the segments of two hospitals, one retirement home and one diagnostic clinic from the planning point of view. To examine the extent of these four existing buildings in every area, would go beyond the scope of this paper.

Therefore the focus of this analysis lies on the entrance – and waiting areas, the vertical developments and the patient rooms. In the case of the vertical developments the main staircases and the attached lifts will be addressed, in case of the patient rooms, only the norm – and average rooms.

The expansion of the buildings through parasitic enlargements will be expressed as a special theme, as today the lack of space in hospitals is being solved that way.

The evaluation ensues by means of charts, to show both positive and negative aspects of the particular sections. Thus there originates a placement of the objects.

One reason for deficiencies is often found in the budget, which, in most cases, allows only small alterations or additional buildings. Also the planning and concepts are not nearly as well-engineered as they are with a new construction or a complete redevelopment. Therefore, mistakes are likely to occur or fundamentals are being ignored on purpose, which has a bearing not only on the funcionality and the look, but also on the accessibility.

Hospitals and retirement homes are furthermore under pressure to spend all of the money, designated for the current business year, otherwise the budget for the following year will be reduced.

Thus even more little and partly pointless renovations are being realized, some of them not even approved by planners, but are still implemented.