Titelaufnahme

Titel
Analyse und Optimierung von innerbetrieblichen und projektspezifischen Prozessen, Abläufen und Schnittstellen aus der Sicht eines Generalunternehmers
Weitere Titel
Analysis and optimization of internal and project-specific processes, workflows and interfaces from the perspective of a general contractor
VerfasserMüller, Stefan
Betreuer / BetreuerinSchobesberger, Gerald
Erschienen2015
Datum der AbgabeMai 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ablauf / Bemusterung / Dokumentation / Prozess / Schnittstelle / Übernahme
Schlagwörter (EN)workflow / sampling inspection / documentary / process / Interface / assumption
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Errichtung eines schon sehr kleinen Bauvorhabens erfordert eine Vielzahl von Schritten und Prozessen, die für einen erfolgreichen Abschluss des Projekts notwendig sind. Bei steigender Projektgröße steigen auch die Anzahl der Beteiligten und damit auch die Anzahl der Schnittstellen innerhalb eines Bauvorhabens. Um bei komplexen Projekten nicht die Übersicht zu verlieren werden demnach Diagramme, Organigramme und Ablaufprozesse entwickelt, um auf der Baustelle die bestmögliche Umsetzung zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass gewisse Prozessabläufe zwar in ihrer Theorie geplant und auch zur Ausführung angedacht sind, jedoch in der Praxis nicht optimal umgesetzt werden. In Folge fehlerhafter oder mangelhafter Umsetzung entstehen Einschränkungen bzw. Verluste, die von beiden Parteien, Auftragnehmer und Auftraggeber, unter Umständen schwer zu tragen sind und sich dennoch mit einem verbesserten Ablaufprozess vermeiden lassen hätten können.

Dabei ist immer wieder der Bezug zu drei großen Faktoren zu bedenken. Kosten, Zeit und Qualität. Im Lauf der Arbeit werden immer wieder diese drei Begriffe verwendet, um deren Einfluss und deren Risiko in gewissen Prozessen zu beschreiben. Unterschiedliche Abläufe und Schnittstellen erfordern ein jeweils anderes Betrachten und Vorgehen.

Nach diesem Prinzip erfolgt die Bachelorarbeit. Ein mittleres Bauprojekt, im Ortsgebiet von St. Pölten – Umland, wird anhand seiner Strukturen und Schnittstellen analysiert und in Bezug auf die wichtigsten Abläufe und Prozesse bewertet. Ein Teil der wichtigsten Schnittpunkte zwischen Bauherr und Generalunternehmer werden selektiert und in Hinsicht auf deren Schwächen und Stärken analysiert. Ein Ablaufplan der bestehenden Abwicklung wird erstellt, um auf dessen Grundlage sowie auf den derzeit gültigen praktischen und theoretischen Richtlinien, Optimierungen zu erforschen und festzuhalten.

Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die Beteiligten und deren Schnittstellen innerhalb dieser Projekte gelegt, sodass sichergestellt werden kann, dass jeder Entscheidungsträger berücksichtigt worden ist.

Das Ziel ist eine Übersicht über die Vor- und Nachteile eines Ablaufes, sowie die Darstellung eines optimalen Prozessablaufes für den jeweiligen Projektabschnitt.

Zusammenfassung (Englisch)

The establishment of a very small construction project requires a variety of steps and processes that are necessary for the successful completion of a project. With increasing size of a project the number of participants and therefore the number of interfaces increase, too. In order not to lose the overview of complex projects diagrams, organizational charts and flow processes are designed to ensure the best possible implementation on the site. However, this means that certain processes are planned in theory and also planned to be executed, but not optimally implemented in practice. As a result of faulty and inadequate implementation restrictions or losses may arise, which are difficult to be borne by the contractor as well as the client and may have been avoided by an improved work flow process.

Three major factors always have to be kept in mind: cost, time, and quality. In this paper thesis three terms are used repeatedly in order to describe their influence and their risk in certain processes. Different processes and interfaces always require a different view and a different procedure.

This paper is based on the principle mentioned above. A medium-sized construction project in the area of St. Pölten and its surroundings is analyzed according to its structures and interfaces and evaluated in terms of the most important procedures and processes. Some of the most important intersections between the builder and the general contractor are selected and analyzed in terms of their strength and weakness. A flowchart of the existing implementation is created so that on its basis as well as on the currently valid practical and theoretical guidelines optimizations are explored and to be kept in mind. The main focus is placed on the participants and their interfaces within these projects, so that it may be ensured that any decision made has been taken into account.

The goal is an overview of the pros and cons of a procedure as well as the presentation of an optimal process flow for each phase of the project.